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 AKTUELL



  

Ortsbeiräte lehnen Vertrag zur Windstromtrasse ab


Klares Votum: Einstimmig haben die Ortsbeiräte der Bad Hersfelder Stadtteile Kathus, Sorga, Petersberg und Hohe Luft in ihrer jüngsten  Sitzung am 29.11. die von der städtischen Verwaltung vorgestellten Verträge zur Windstromtrasse (Roteberg/Bad Hersfeld) abgelehnt.

Das mehrseitige Papier regelt die Nutzung der städtischen Grundstücke, in denen das Stromkabel vom geplanten Windpark „Roteberg“ bis zum Umspannwerk Hohe Luft verlegt werden soll. Doch schon Präsentation und Aufmachung des Vertrages wies Lücken auf: So konnten die Sitzungsteilnehmer aufgrund der schlechten Druckqualität einer beigefügten Karte die Trassenführung durch die Gemarkungen von Kathus, Sorga, Petersberg und Hohe Luft nicht nachvollziehen. Ebenso fehlten bei den von der Stadtverwaltung verschickten Unterlagen bedingt durch eine Druckpanne jede zweite Seite.

  

Darüber hinaus kritisierten die Ortsbeiräte den vom Betreiber des Windparks und der Stadt ausgehandelten Vertrag auch noch an anderen Stellen.

  

Marc Eidam vom Ortsbeirat Kathus führte eine Vielzahl von unverständlichen und nicht weitreichenden Formulierungen aus dem Vertrag auf, die im Saal konstruktiv mit den Bauamtsleiter Johannes van Horrick diskutiert wurden.

  

So vermisste der Kathuser Ortsvorsteher nicht nur eine Klausel, die eine Bankbürgschaft zum Rückbau der Kabel sicherstellt, sondern auch eine detaillierte Beschreibung dessen, was eigentlich in den Boden gelegt werden soll. Immerhin blockiere diese Trasse 33 Jahre eine Nutzung der belasteten Grundstücke mit der Planung von Wohn- oder Gewerbeflächen. „Die dafür ausgehandelte Entschädigung ist zu niedrig“, sagte Eidam.

  

Sein Kollege Schmidt aus Sorga bemängelte die Behinderung in der Wegenutzung im Bereich der Bundesautobahn A4. Der Ortsvorsteher befürchtet zudem, dass die Stromtrasse einer möglichen Umgehungsstraße um Sorga herum im Weg sein könne. Auch die Ortsbeiräte vom Petersberg und Hohe Luft sahen Klärungsbedarf formulierten daher Anträge zur Überprüfung der Verträge.

  

Stadtplaner  Johannes van Horrik versprach den Ortsbeiräten ihre vorgebrachten Einwendungen zu prüfen und gegebenenfalls in eine Ergänzung einfließen zu lassen.

  

Nun wird über die Stromtrasse auch in anderen Ausschüssen der Stadt beraten, bevor die Stadtverordneten am 8.Dezember darüber abstimmen sollen. Diese hatten sich schon vor Monaten gegen eine Bebauung des Roteberges mit Windrädern ausgesprochen.

   


 

 

 

 




Presseartikel vom heutigen Dienstag auf www.hersfelder-zeitung.de

14 Anlagen zwischen Wildeck, Heringen und Friedewald abgelehnt

Vogelzug: RP kippt Windpark Gaishecke

Das Regierungspräsidium Kassel (RP) hat den Bau des geplanten Windparks Gaishecke zwischen Heringen, Friedewald und Wildeck nicht genehmigt.

Das bestätigte der Pressesprecher des Regierungspräsidiums, Michael Conrad, auf Anfrage unserer Zeitung. Grund seien die zu erwartenden negativen Auswirkungen auf den Vogelzug und das benachbarte Naturschutzgebiet Rhäden. Die Firma Bürgerwind Gaishecke mit Sitz in Heringen hatte den Bau von 14 Windenergieanlagen im Waldgebiet Gaishecke gestellt. Sie sollten nach den Plänen der Investoren im zweiten Quartal 2017 in Betrieb genommen werden.







Artikeldownload
Ärger mit dem Kreuz....
LB_Schaub.pdf [ 870.5 KB ]


Hersfelder-Zeitung vom 16.8.2016:

 

 

 

 

Artikeldownload
Die Baustraße verschwindet
Baustraße.pdf [ 1.4 MB ]



Hersfelder-Zeitung vom 27.6.2016:

 


Hersfelder-Zeitung vom 30.6.2016:



Rastvogelmonitoring Teilgebeit Rhäden

Gutachten zum Download:


 

Rastvogel-Monitoring...
...für das Teilgebiet Rhäden

 

 Hersfelder-Zeitung vom 24.5.2016:


Hersfelder-Zeitung vom 2.5.2016:

 




Beitrag auf www.Bild.de vom 29.4.2016:

 

 

 

 



17 WKA-Transporte durch Friedewald durch Gemeinde abgelehnt

Friedewald. Damit die Rotoren sowie die Turmteile zum geplanten Windpark Roteberg gelangen, wurde kürzlich von einer Logistik & Transportfirma aus Amberg ein Antrag auf die Durchführung von Großraum- und Schwertransporten gestellt. Die Straßenverkehrsbehörde beim Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat daraufhin die Gemeinde um Stellungnahme zum Vorhaben gebeten.

Da die vom Windparkbetreiber favorisierte Strecke nördlich von Friedewald aufgrund fehlender Zustimmungen von Pächtern derzeit nicht für den Transport nutzbar ist, enthält der vorliegende Antrag nunmehr eine Streckenführung von der A4-Anschlussstelle kommend, quer durch den Ort. Über die Hönebacher Straße, die Hauptstraße, die Hersfelder Straße sollen die Schwer- und Großraumtransporte dann die Eichelsgasse sowie die Alte Hersfelder Straße entlang zum Windpark Roteberg transportiert werden.

Insgesamt handelt es sich hierbei laut Antrag um zwölf Fahrten mit selbstfahrenden, achtachsigen Arbeitsmaschinen, deren Länge rund 66 Meter, bei einem Transportgewicht von insgesamt 88 Tonnen, beträgt. Des Weiteren sind fünf Fahrten mit jeweils drei Zugmaschinen und Sattelauflieger geplant. Das Gesamtgewicht hierbei beläuft sich auf 134 Tonnen, verteilt auf 13 Achsen bei einer Gesamtlänge von rund 48 Metern.

Die Durchführung der Transporte ist bis zum 12. Juli 2016 vorgesehen.
Von Seiten der Gemeinde wurde diesem Vorhaben nunmehr eine klare Absage erteilt. Neben formalen Gründen in der Antragstellung wurde das Einvernehmen insbesondere aufgrund der für solche Verkehrslasten nicht ausgelegten Straßenausbauten verweigert. Genau hieraus begründet sich daher auch die ausgesprochene Tonnagenbeschränkung in der „Alten Hersfelder Straße“.

Es bleibt abzuwarten, wie die übergeordneten Behörden mit der ablehnenden Stellung­nahme der Gemeinde verfahren.

 

Obiger Bericht entnommen: http://lokalo24.de/news/17-wka-transporte-durch-friedewald-durch-gemeinde-abgelehnt/664664/

 

 

15.04.16 - Bericht aus der Hersfelder Zeitung

 

 

Weniger, aber größere Anlagen beantragt 

Höhere Windräder für die Gaishecke

Die Firma Bürger-Wind Gaishecke mit Sitz in Heringen, hat beim Regierungspräsidium Kassel einen geänderten Anlagentyp für den bisher noch nicht genehmigten Windpark Gaishecke auf dem Gebiet der Gemeinden Friedewald und Wildeck sowie der Stadt Heringen beantragt.

Darauf weist Friedewalds Bürgermeister Dirk Noll in einer Pressemitteilung hin. Durch den Anlagenwechsel reduziere sich die Anlagenzahl von 16 auf 14 Windräder, weil zwei Standorte wegfallen. Dafür erhöhe sich die Gesamthöhe der Anlagen von 200 auf 212 Meter. Zwei Anlagenstandorte verschöben sich geringfügig um 30 beziehungsweise fünf Meter geringfügig.

 

Die übrigen Anlagenstandorte bleiben unverändert. Durch den Anlagenwechsel müsse der Flächenbedarf für Kranstellflächen und Kranausleger angepasst werden. Die elektrische Anlagenleistung erhöhe sich von 2,4 Megawatt auf 3,45 Megawatt bei gleichzeitig höherem Stromerzeugungspotential von etwa 30 Prozent. Die Antragsunterlagen seien kürzlich der Gemeinde als Verfahrensbeteiligte übersandt worden. Zur Antragsänderung werde die Öffentlichkeit erneut beteiligt. Die Rahmenbedingungen für die erneute Offenlage würden vom Regierungspräsidium Kassel zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, teilt Noll weiter mit.

Die Bürgerinitiative Friedewald kritisiert den Anlagenwechsel. „Diese Anlagen beanspruchen auch mehr Rodungsfläche für Kran und Kranausleger. Ging der alte Antrag noch von 4500 bis 6000 Quadratmetern pro Anlage aus, dürften es jetzt bis zu 7000 Quadratmeter sein“, schreibt Hartmut Schaub. Bemerkenswert sei auch, dass es sich bei dem neuen Anlagen-Typ um sogenannte Anlagen für Schwachwindgebiete handele. „Gibt man jetzt zu, dass der Wind entgegen früherer Prognosen auf der Gaishecke mit maximal sechs Metern pro Sekunde doch nicht so stark bläst, wie es der wirtschaftliche Betrieb dieser Anlagen erfordert?“, heißt es in dem Schreiben der BI weiter. (jce)

 

Die BI meint zum Naturschutz:

Waltersberg: Das 1. naturschutzrechtliche Gutachten des Gutachters Schmal + Ratzbor zeigte den Waltersberg fast als weißen Fleck in Sachen Naturschutz!  

Seit 2011 werden die Gutachten fast Jahr für nachgebessert! Immer wieder muss die zuständige Genehmigungsbehörde nachfordern, weil die Naturschutzverbände der Region sowie Menschen aus der Region nachweisen, dass gutachterliche Sachverhalte nicht valide sind!
Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Gutachten stehen damit im Fokus!
 

Zur Gaishecke: Mit dem neuen Anlagentyp sehen auch die Gutachter keine signifikanten Auswirkungen für den Vogelzug über dieses Gebiet. Man kann denken, das die Flugrouten und die Anzahl der Vögel so passend gemacht werden, das dies den Anlagenbau nicht negativ beinflusst!

Ortsansässige Naturbeobachter und Naturschützer wissen es aber besser! Sie beobachten kontinuierlich und nicht selektiert an wenigen Tag, an denen kein Vogelzug z.B. aufgrund der Witterungsverhältnisse stattfindet das jährlich allein bis 30.000 Kraniche die Region überfliegen. Im Südzug fast in gerader Linie vom Rhäden über die Gaishecke und Waltersberg in Richtung Wüstfeld!

Warumheißen den die Friedewälder auch seit jeher die Schneegänse? Weitere Winterzieher wie z.B. Kiebitz kommen hinzu! Und im Frühjahr das selbe Spiel nur in die andere Richtung!

 

 

 

06.04.16 - Bericht aus der Hersfelder Zeitung 

Windpark Roteberg:
Landwirte in Friedewald stoppen Bagger

Die Ereignisse in Sachen Windkraft auf dem Roteberg oberhalb von Friedewald überschlagen sich derzeit.

So habe in einer „Nacht- und Nebelaktion“ der Bad Hersfelder Investor Ingo Sauer ohne das Einverständnis der Bewirtschafter damit begonnen, am Mittwochmorgen eine dringend benötigte Zuwegung zum geplanten Windpark Roteberg zu bauen, berichten Kritiker des Projektes.

Die Trasse wird benötigt, um später die Einzelteile für die angedachten fünf Windräder in das Waldstück zu bekommen. Mittlerweile haben jedoch Landwirte mit drei Großtraktoren die von ihnen gepachteten Flächen vor der Baggerschaufel gesichert, sodass der Baggerfahrer unverrichteter Dinge wieder abziehen musste. Wie uns aus gut unterrichteten Kreisen weiter mitgeteilt wurde, hatte der Investor die Grundstücke zwar erworben, aber vergessen, die Pachtverträge mit den Landwirten ordnungsgemäß zu kündigen. Die Pächter beabsichtigen nun eine ihrerseits eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht in Bad Hersfeld zu beantragen, um die Bauarbeiten weiter verhindern zu können.

„Das kleine gallische Dorf am Rande des Rotebergs kann und wird sich wehren. Das ist nun auch Herrn Sauer und den Käufern des Windparks mit dieser Aktion klar geworden“, erklärt ein Sprecher der Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald, die den Windpark auf dem Roteberg verhindern will. Der Investor selbst war für eine Nachfrage nicht zu erreichen.

 

Nichts geht mehr - die Baggerarbeiten wurden ausgesetzt.

 


 

ROTEBERG:

Weitere Rodungen abgeschlossen -

Zuwegung weiter nicht gesichert! 

Auf dem Roteberg fielen bis zum gestrigen Montag weitere Bäume den Rodungen für die geplanten Windkraftanlagen zum Opfer.

 

Auf dem Roteberg fielen bis zum Wochenende weitere Bäume den Rodungen für die geplanten Windkraftanlagen zum Opfer. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, die genehmigten größeren Anlagen dort zu errichten!

 

Damit hat Investor SAUER weitere Kosten für die Anlagen investiert, gleichwohl existiert wohl keine konkrete Idee, wie er die Anlagen dann auf den Roteberg bekommen wird. Wobei allein die Idee nicht ausreicht - denn eine GENEHMIGUNG IST NICHT IN SICHT!

Von daher war eine Verhinderung der Rodungsarbeiten nicht möglich, da die Genehmigungsverfahren nicht miteinander in Verbindung stehen.

 

Momentan kann also davon ausgegangen werden, dass in fünf Jahren eine Wieder-Aufforstungsaktion auf dem Roteberg stattfinden wird.

 

 

Der Genehmigungsbescheid für die geänderten Anlagen kann hier eingesehen werden und steht zum download bereit:

 

Dateidownload
Genehmigung Roteberg - Änderungen

 

 

Ungesicherte Zuwegung, weitere Eigentümer

und Pächter verweigern  Zustimmung!
Der Investor Sauer stellte auf der Bürgerversammlung vom 18.11. die  Nordroute als nicht realisierbar dar. Obwohl er sich mit “allen Eigentümern  einig sei” so Herr Sauer,” stellten sich zwei landwirtschaftliche Pächter quer  und man könne nicht mehr über die verplanten Grundstücke in den Wald kommen”.  “Einzige Alternative sei damit die Hersfelder Straße mit der jetzt auch geplant  würde”, so der Investor. Zum Erstaunen vieler, wurde am 23.11., nur fünf Tage  später ein erneuter Antrag auf Änderung der Zuwegung ohne Berücksichtigung der  Alten Hersfelder Straße gestellt. Daraus ist zu erkennen, dass Herr Sauer eben  nicht alle Eigentümer auf seiner Seite hatte. Nach dieser Veranstaltung wächst  die Ablehnung.

Dieser Bauantrag ist noch nicht genehmigt.
 
Ungesicherte Stromleitung,

fehlende Verträge, hohes  Rückbaurisiko
Auf der Bürgerversammlung vom 18.11. stellte der Investor Sauer ebenfalls  die neue Streckenführung der Stromableitung vom Roteberg nach Bad Hersfeld vor.  Obwohl er das Umspannwerk in Motzfeld für die Gaishecke bauen will, der  Stromanschluss soll aus Kostengründen nach Bad Hersfeld über eine über 6 km  lange 800mm2 dicke Leitung gelegt werden. Die Stadt Bad Hersfeld hatte zwar  beschlossen, dem Bau neuer Windräder  entgegenzuwirken, einen Vertrag für  die Stromableitung möchte sie aber irgendwann abschließen. Ob es nach 30-jähriger Laufzeit dann noch eine Windparkfirma geben wird, die die immensen  Kosten und Risiken des Rückbaues übernimmt, sei dahin gestellt.
Dieser Bauantrag ist noch nicht genehmigt.
 
Neue Windräder, größer, stärker, lauter und noch

mehr  Rodungen - “Vorgezogenes Repowering”
Auf der Bürgerversammlung vom 18.11. stellte der Investor Sauer ebenfalls  die Änderung der Anlagentypen vor. Von Nordex zu Vestas Windrädern. 1/3 mehr  Leistung sollen seine entstandenen Kosten minimieren. “Er habe nämlich schon  viel Geld in dieses Projekt investiert....” so Sauer. Für die neuen Anlagen ist  auch ein neuer Rodungsantrag gestellt worden, da die bisher gerodeten Flächen  zum Aufstellen nicht ausreichen.
 

Adieu Gewerbesteuer...
In welcher Funktion Herr Ingo Sauer auf der Bürgerversammlung eigentlich  sprach, war Ihm nicht zu entlocken. Nach den diversen Bürgerwindpark Firmen aus  Bad Hersfeld die bisher Verträge auch mit den Grundeigentümern, Gemeinde, Hessen  Forst u.s.w. gemacht haben, hat das Ruder jetzt eine Windpark Roteberg GmbH und  Co KG aus Bremen übernommen. Wer zahlt die Zeche eigentlich zum Schluss?

Reichen eventuelle  Bankbürgschaften für dieses enorme Bauvorhaben eigentlich noch aus? Oder bleiben  wir alle auf den Rückbaukosten sitzen?
Auch dieser Antrag ist noch nicht genehmigt.

 

Informationen zur Bürgerversamlung auch auf der Homepage der Gemeinde Friedewald:

(Zum Lesen bitte Bild anklicken) 

 

 

Hier noch ein Blick auf die Windräder, der in keinem Gutachten auftaucht und das Ausmaß zeigt:

Hier sieht man die wirkliche Größe der Anlagen!

Für Sorga und Kathus wird es viel schlimmer!

 

 

 

Klick dich durch die folgende Bildergalerie: 

 

Wahres Ausmaß Roteberg


1  

 Die Bilder auch bei Facebook:

 

 

   

Aktueller Stand zum Roteberg 

Im Nachgang zur Bürgerversammlung in Friedewald vom 18.11.2015, bei der Investor Sauer die Nordroute für erledigt bezeichnet hatte, weil sich mehrere Pächter verweigert haben, stellt sich bei dem mittlerweile vorliegenden Kenntnisstand die Frage?  

Lügt Investor Ingo Sauer bewusst?

Den anwesenden Bürgern von Friedewald hat er vorgemacht, das letze Mittel für die Anfahrt sei die Eichelsgasse und die Alte Hersfelder Straße.

Beantragt hat er aber fünf Tage später eine andere Route, nicht die auf der Bürgerversammlung bezeichnete Strecke!!! 

Welches Spiel spielt der Investor?

Mit solchen Mitteln agiert Herr Sauer während dem gesamten Verfahren.

Wir hoffen, dass am Ende auch diese Trickserei ein jähes Ende finden wird! 

 

 

Veröffentlichung auf www.osthessen-news.de vom 28.11.2015:

Windpark Wehneberg mit Problemen?

BI: "Betreiber bekommt die Lärmgrenzwerte einfach nicht in den Griff"

Obwohl angeblich alles in Ordnung sei und Arbeiten an den Windanlagen am Windpark Wehneberg nur routinemäßig stattfänden, hat die Bürgerinitiative für ein liebenswertes Ludwigsau e.V. nach eigenen Angaben festgestellt, dass eine zweite Lärmmessung durchgeführt wurde. Dazu der erste Vorsitzende, Markus Sauerwein: „Mittlerweile hat das Regierungspräsidium eine erneute Immissionsmessung zur Abnahme an den Windkraftwerken vornehmen lassen. Es sollte nachgewiesen werden, dass der von den Windturbinen erzeugte Lärm im zulässigen Bereich bleibt. Doch obwohl die Rotorblätter anders gestellt und poliert, sowie mit Folien bespannt und diverse Änderungen an den Anlagen vorgenommen wurden, bleiben die gemessenen Werte drastisch über den genehmigungsfähigen Höchstwerten.“

Eigene Messungen hätten ergeben, dass die Werte weit über den zulässigen Lärm- grenzen liegen. Hierfür wurde durch die Bürgerinitiative extra die entsprechende technische Ausrüstung angeschafft und die Tests von Sachkundigen vorgenom- men. Der Regierungspräsident versuche offensichtlich, erteilte Genehmigungen zu bestätigen. Obwohl hier hochbezahlte Experten tätig sind, habe bisher niemand festgestellt, dass in Teilen von Rohrbach nur 40 dB (allg. Wohngebiet) und nicht 45 dB (Mischgebiet) genehmigungsfähig seien.

"Die Bevölkerung muss Lärmwerte von 55 dB und darüber ertragen. Das ist unzumutbar!" erklärte die Bürgerinitiative. "Wir erwarten vom Regierungspräsidium, dass man zu seinem Fehler steht und die gesetzliche Lärmgrenze von 40 dB beachtet. Die vorgesehene dauerhafte Betriebsgenehmigung kann eigentlich angesichts der Geräuschemissionen überhaupt nicht erteilt werden".

„Mittlerweile müssen wir neben dem Lärm zusätzliche Beeinträchtigungen durch die Anlagen in Kauf nehmen“, sagt Markus Sauerwein. „Denn jetzt im Herbst und im Winter steht die Sonne tagsüber so niedrig, dass zahlreiche Bewohner von Rohrbach massiv vom Schlagschatten der Anlagen beeinträchtigt werden.“ Und das, obwohl die BI im Vorfeld schon auf diese Problematik hingewiesen habe! Damals sei ihr glaubhaft gemacht worden, dass es keine Belästigung durch Schlagschatten geben werde. Und falls dies doch eintreffen sollte, so würden die Windkraftanlagen kurzfristig abgestellt werden, wie in der Genehmigung hinterlegt. "Daran wurde sich wieder einmal nicht gehalten" so Sauerwein. Es wäre schön, wenn der Regierungspräsident auch mal im Sinne der Bürger handeln würde und nicht nur im Sinne der Investoren.

"Wir als Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Ludwigsau, ebenso wie eine große Anzahl Ludwigsauer Bürger, sind über die oberflächliche Prüf-und Genehmigungs-praxis des Regierungspräsidiums Kassel entsetzt! Wir hätten uns gewünscht, dass man unter realen Bedingungen die Lärmimmission in Rohrbach gemessen und nicht nur abgeschätzt hätte. Was passieren kann, wenn Genehmigungsbehörden realitätsfern und oberflächlich prüfen, zeigt uns gerade der aktuelle VW-Skandal. Vielleicht kann man beim Regierungspräsidium Kassel hieraus ja doch noch etwas lernen?!"

 

 

 

Veröffentlichung der Hersfelder Zeitung vom 20.11.2015:

 

Per Klick auf obenstehendes Bild gelangen Sie auf die externen Seiten der Hersfelder Zeitung, wo dieser Artikel online zum lesen zur Verfügung steht. 

 

 

Jahreshauptversammlung BI Friedewald e.V. 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie recht herzlich zur Mitgliederversammlung gemäß § 7 der Satzung

am Fr., 27. November 2015 um 19.00 Uhr

ein.  

Die Mitgliederversammlung findet im Hotel am Dreienberg (Prenze) statt.

 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des Vorstandes
    Vorsitzender
    Kassierer
    Beirat
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Anträge der Mitglieder
  4. Verschiedenes

Bitte reichen Sie ihre Anträge schriftlich (möglichst per Mail) bis zum 20.11.2015 beim 1. Vorsitzenden Marco Sell ein.

Nach der Versammlung freuen wir uns auf ein paar gemütliche Stunden mit anregenden Diskussionen in dann vielleicht schon vorweihnachtlicher Stimmung.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

Mit freundlichen Grüßen

Marco Sell

Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald e.V.

1. Vorsitzender

 

 

Gemeinde lädt zur Bürgerversammlung

18.11.2015, 19 Uhr in der Festhalle Friedewald

 

Tagesordnung:
1.    Eröffnung und Begrüßung
2.    Informationen zur vorgesehenen Erweiterung des Gewerbegebietes

       Friedewald-West (Frau Andrea Zander, Planungsbüro Battenberg & Koch)
3.    Informationen zum Stand der Grundsanierung der Festhalle Friedewald
 

       (Herr Albert Hess, Architekturbüro Hess)
4.    Informationen zum Stand der Windkraftvorhaben Roteberg und Gaishecke

       (Herr Ingo Sauer, BürgerWind Roteberg GmbH)
5.    Präsentation der Eckpunkte des Haushaltsentwurfs 2016
 

       (Bürgermeister Dirk Noll)
6.    Informationen zu verschiedenen Projekten (Bürgermeister Dirk Noll)
7.    Beantwortung von allgemeinen Fragen

 

 

Veröffentlichung der Hersfelder Zeitung vom heutigen 5.11.2015:

 

Roteberg-Projekt bei Friedewald wegen Wegenutzung auf Eis 

Keine freie Fahrt für Windrad-Transporte

Das Projekt Windkraft auf dem Roteberg bei Friedewald stockt zurzeit. Noch unklar ist es, wie die Schwertransporte das Waldstück erreichen sollen. Derzeit prüfen Rechtsanwälte, wie es weitergehen könnte.

In Sachen Windkraft auf dem Roteberg bei Friedewald will der Investor nun andere Anlagentypen errichten als bisher geplant. Statt Nordex N 117 Anlagen sollen nun Anlagen des Typs Vestas V 117aufgestellt werden (wir berichteten). Dafür sollte die Gemeindevertretung Friedewald in ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch eine neuerliche Stellungnahme abgeben. Darauf wurde aber einstimmig verzichtet, da es sich dabei ohnehin nur um einen formellen Akt handeln würde. Vielmehr sind sich die Parlamentarier darüber einig, überhaupt keine Windkraft auf dem Roteberg haben zu wollen. Im vergangenen Jahr wurde bereits eine derart lautende Resolution verfasst.

Da es sich bei der Windkraft jedoch um ein privilegiertes Vorhaben handele, könne sich die Gemeinde dem nicht verwehren, erklärte Bürgermeister Dirk Noll. Dennoch stockt momentan das Windparkprojekt auf dem Roteberg – wo drei Anlagen auf Friedewalder und zwei Anlagen auf Hersfelder Gebiet aufgestellt werden sollen – weil der Investor anscheinend Probleme hat, geeignete Anfahrtswege für seine Schwertransporte zu finden. So sollen ihm bereits drei Anwohner in Friedewald untersagt haben, ihre Flächen zu befahren.

Derzeit werde seitens des Investors alternativ geprüft, über die Alte Hersfelder Straße in Friedewald – also direkt durch den Ort – hinauf zum Roteberg zu fahren, führt Noll weiter aus. Aktuell befassten sich daher Rechtsanwälte mit der Prüfung dieser Variante. Sollte sich herausstellen, dass die Gemeinde bei einer Verweigerung zur Straßennutzung nicht schadensersatzpflichtig würde, wolle sie die Durchfahrt auch weiterhin verwehren.

Für Mittwoch, 11. November, ist daher noch einmal ein Gespräch zwischen Investor, Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald und Gemeinde anberaumt, um den aktuellen Sachstand zu erläutern. Während einer Bürgerversammlung am Mittwoch, 18. November, ab 19 Uhr in der Friedewalder Festhalle soll das Thema Windkraft Roteberg neben anderen ebenfalls diskutiert werden.

 

 

 

Anderer Typ WKAs auf dem Roteberg beantragt!!

 Größere Fundamente

        Größere Rodungsflächen

                        Mehr Beton - mehr LKWs 

                Anlagen sind größer

        Mehr Lärmbelästigung

 

Leserbrief in der HZ vom heutigen 18.9.2015:

 

 

 

 

Veröffentlichung in der HZ, 9.9.2015

 

 

 

 

Bericht aus der HZ, vom 26.08.2015:   

 

 

Bericht aus der HZ, vom 20.08.2015:  

 

 

 

 

 

 

 

Leserbrief aus der HZ, vom 14.08.2015: 

 

 

 

Aktuelle News.

 

Leserbrief in der HZ vom 7. Juli 2015:

 

 

 

Leserbrief in der HZ vom 25.Juni 2015

 

 

 

Leserbrief in der HZ vom 23.Juni 2015

 

 

 

HZ-Artikel vom 17.Juni 2015 

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Wiederholt wird Vertrauen in "saubere" und zukunftsfähige Projekte vom Investor missbraucht 

Sauers Taktik wird NICHT aufgehen ...

Auch wenn Roteberg-Investor scheinbar mit der Meldung hausieren geht, dass er sich mit allen notwendigen Grundstückseigentümern einig sei, hier nochmals der Hinweis: Auch wenn Genehmigungen nach dem Baurecht für Kabeltrasse und Ableitung nicht notwendig sind, so dürfen doch die RECHTE DRITTER NICHT verletzt werden.

OHNE ZUSTIMMUNG DER EIGENTÜMER - KEINE NUTZUNG DER FLÄCHEN!!!

Und noch sind längst nicht alle Grundstücke sicher Herr Sauer.... auch wenn Sie das anders vermelden! 

Zudem ergeht die Genehmigung ausdrücklich „unbeschadet der Rechte Dritter“. Das bedeutet, dass der Vorhabensträger nicht berechtigt ist, ohne das Einverständnis des Grundstückseigentümers fremde Grundstücke zu benutzen. 

Durch die Zulassung des Vorhabens nach Naturschutzrecht oder Forstrecht werden Ihre Rechte als Grundstückseigentümer daher nicht beeinträchtigt.

 

HZ-Artikel vom 13.6.2015

 

 

 

2. OffenlegungTeilregionalplan Nordhessen - Windkraft

BI Friedewald e.V. übergibt 513 Einwendungen an den RP Kassel

In dieser Woche haben Mitglieder der Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald e.V. zwei Ordner mit insgesamt 513 Einsprüchen (Stellungnahmen) zur 2. Offenlegung des Teilregionalplan Nordhessen beim Regierungspräsidium Kassel - Dezernat 21 Regionalplanung - übergeben.

Die Abordnung der BI wies bei der Übergabe darauf hin, das die Stellungnahmen Einzeleinsprüche gegen die 2. Ausweisung der Vorrangebiete für Windenergienutzung und für Windindustrieanlagen im Teilregionalplan Energie Nordhessen sind.

Diese Einwendungen stammen allesamt von tatsächlich Betroffenen, also Bürgerinnen und Bürger aus den Orten Friedewald mit Lautenhausen und Hillartshausen,  Heringen-Herfa, Philippsthal-Unterneurode und der näheren Umgebung. Die Einwendungen richten sich gegen die Vorrangflächen: HEF_21 Gaishecke, HEF_23 Hammundeseiche, HEF_26 Stangenrück, HEF_29/30 Roteberg sowie HEF_28 Waltersberg.

Die Überbringer der prall gefüllten Ordner äußerten den ausdrücklichen Wunsch, die enthaltenen Forderungen und Einsprüche in die weiteren Planungen einzubeziehen und vor allem die Bevölkerung auf dem weiteren Weg mitzunehmen.

Erste Erkenntnisse werden während der Regionalkonferenz am 15. Juni 2015 den Teilnehmern vorgestellt.

Die vom RP Anwesenden, Frau Linneweber (Dezernat 21) und Herr MarkusSchäfer (Rechtsabteilung RP), versicherten der Delegation der BI Friedewald glaubhaft, dass die Stellungnahmen nun intensiv geprüft und stichhaltige Sachargumente in den weiteren Prozess einfließen würden.  

Gleichwohl machten Sie abschließend deutlich, dass die letzte Entscheidung bei der Regionalversammlung und den politischen Entscheidungsträgern liege.

 

Die Abordnung der BI bei der Übergabe der Einwendungen an Frau Susanne Linneweber (4.von rechts) und Herrn Markus Schäfer (3. von rechts) vor dem Regierungspräsidium in Kassel.

 

 

 

 

 

Bericht aus der HZ vom 22.5.2015
 

 

 

Leserbrief aus der HZ vom 20.5.2015 

 

 

 

Kontaktaufnahme mit den Bürgerinnen und Bürgern wird voller Erfolg

Viele Friedewalder Einwohner/innen haben die Möglichkeit genutzt, sich am Stand der BI vor dem Neuakuf-Einkaufsmarkt über die aktuelle Situation in Sachen Windkraft zu informieren.

 

 

 

 

Infostand am Edeka-Einkaufsmarkt Friedewald

BI hilft bei Einwendungen gegen Windvorrangflächen

Am Roteberg ist der Wald schon gerodet. Nun befürchtet die Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald weiteres Ungemach durch drei zusätzlicheWindvorrangflächen, die im neuen Teilregionalplan Windenergie Nordhessen ausgewiesen sind. Welche Folgen dieser unverhältnismäßige Zuwachs an Windrädern für die Dreienberggemeinde haben könnte, darüber wollen die Mitglieder der BI am kommenden Freitag und Samstag (8., 9. Mai) deshalb mit einem Info-Stand am EDEKA-Einkaufsmarkt in Friedewald informieren.

Dort wollen sie auch Hilfestellung zu den Einwendungen im Zuge der 2. Offenlegung des Teilregionalplans geben. Noch bis zum 29. Mai hat jeder die Möglichkeit, seine Einwände gegen die Windkraftflächen beim Regierungspräsidium in Kassel einzureichen. Mustereinwendungen liegen aus.  

Der Infostand ist am Freitag, 8. Mai von 14 bis 18 und am Samstag, 9. Mai vom 10 bis 14 Uhr besetzt.  

 

Muster-Einwendung zum Download:

Muster Einspruch
Vorformulierter Muster-Einspruch
EinspruchMuster.doc [ 29.5 KB ]

 

 

 

 

 

 

Heute ist der "Internationale Tag gegen den Lärm"
Hierzu ein interessanter offener Brief zu Infraschall und tieffrequentem Lärm.
 

Klickt den nachfolgenden externen Link:

http://www.windwahn.de/index.php/news/allgemein/offener-brief-zum-internationalen-tag-des-laerms

 

Das rollt in Sachen Windkraft auf uns zu..... 

 

 

Dokumentiert das Gesehene:

Solltet auch ihr Beobachtungen machen, dann dokumentiert diese doch nach dem folgenden Schema. So können diese an den RP geschickt werden:

 

 

 

Kommunen wehren sich!

Nachfolgend zwei Artikel aus der HZ vom 17.4.2015

In Hersfeld und Neuenstein formiert sich Widerstand gegen die Regionalplanung 

 

 

 

 

 

2. Offenlegung Teilregionalplan

Energie Nordhessen läuft  

Für alle weiteren Informationen hierzu - klick auf das Bild! NEUE RUBRIK VORHANDEN 

 

 

  

Vorrangflächen

30 neue Anlagen in der Gegend! 

 

Der Besengrund wird zerstört. Wo soll das noch hinführen? 

 

 

Pressemeldung BI "Rettet den Buchwald"

HZ vom 17.3.2015 

 

 

Berichterstattung HZ vom 17.3.2015

 

 

HZ vom 13. März 2014: 

 

 

Gemeindevertretersitzung in Ludwigsau

Lärmbelastung durch Windpark Wehneberg ein Thema 

Die Gemeindevertreter Karl Grebe, Markus Sauerwein und Joachim Sust stellten den Antrag, am Windpark Wehneberg eine Schallmessung durchführen zu lassen. Karl Grebe begründete den Antrag damit, dass die Beschwerden hinsichtlich der Lärmbelästigung durch die Windräder seitens der Rohrbacher Bürger zunehmen (Eigene Anmerkung: Dies wurde www.friedewalder. info durch Zuschriften in den letzten Wochen mehrfach angezeigt).  

Besonders bei stärkeren Westwinden bemerke man eine Zunahme des Lärms.

Interne Messungen ergaben einen Schallpegel von 45 Dezibel. Karl Grebe wies daraufhin, dass man wegen des Lärms in Dänemark den Ausbau der Windkraft bereits gestoppt habe.

Bürgermeister Thomas Baumann teilte in diesem Zusammenhang mit, dass er diesbezüglich die Firma ABO-Wind bereits im Januar angeschrieben habe und um eine Überprüfung gebeten hatte. Er wisse, dass ein Jahr nach Inbetriebnahme der Anlagen eine erneute Überprüfungspflicht zur Schallmessung bestehe. Der Antrag der drei Gemeindevertreter wurde einstimmig angenommen.

 

Wie wird es in Friedewald? 

An diesem Beispiel wird sich auch Friedewald orientieren können, stehen die genehmigten Anlagen am Roteberg dem Ort westlich "zur Seite".  

Die Belästigungen durch hörbaren Schall und nicht hörbaren Infraschall werden - trotz anderslautender Bekundungen von Investorenseite - hier in Friedewald ein ernstzunehmendes Thema werden.

 

Leserbrief in der Hersfelder Zeitung, 10.3.2015   

 

 

Pressebericht des NABU-Kreisverbandes

Ganzen Artikel lesen? Einfach das Bild anklicken!

 

 

Leserbrief an die Hersfelder Zeitung, 26.2.2015 

 

 

Zum Original-Artikel auf der HP der Hersfelder-Zeitung gelangt ihr per Klick auf den Artikel oder über nachfolgenden Link:

http://www.hersfelder-zeitung.de/zeitung-abo/leserbriefe/leserbrief-thema-windkraft-region-4770959.html

 

 

Kommentar

Wie der direkt Betroffene das sieht...

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Genehmigungsbescheid Roteberg

Dateidownload
Genehmigungsbesscheid WKAs Roteberg

   

Zum schmunzeln, zum lachen, zum kotzen...

 

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Artikel aus der "Welt am Sonntag"  

vom 1.3.2015  

 

Zum Lesen des kompletten Artikels bitte diese Vorschau anklicken! 

 

 

Aktuelle (trostlose) Bilder vom Roteberg

 

 

Roteberg abgeholzt


1  

DEMO gegen den Wind-Wahnsinn in Osthessen

Die Masse derer, die sich diesen Wahnsinn nicht mehr gefallen lassen, wird jeden Tag größer. Bürgerinitiativen aus allen Richtungen haben sich am heutigen Samstag in Fulda zusammengefunden, um das Unverständnis auszudrücken. Unverständnis, unter welchen Bedingungen Deutschland zum Vorreiter in Sachen Energie werden will.  

Bürgerbeteiligung gleich NULL! Rücksichtnahme gleich NULL!

Unter anderem vor dem Gebäude von Rhön-Energie, dem größten Windkraftbetreiber im Landkreis Fulda, wurde lautstark gegen die Landesregierung und das aktuelle Vorgehen in Sachen Windkraft demonstriert!

WEITER SO.................................. 

 

Hier Impressionen vom Tag in Fulda: 

DEMO in Fulda am 28.2.2015


 

 

Zum heute in der HZ erschienenen Artikel und Kommentar zur Windkraft am Roteberg folgende Anmerkungen:

Verständlich, dass die kommunalen Politiker nicht allzu tief in allen Thematiken stecken können. Das ist auch gar kein Ansatz zum Vorwurf!

Man muss aber als Bürger/in verlangen können, dass bei Entscheidungen zumindest die notwendigen Informationen beschafft worden sind bzw. alle Interessen gegeneinander abgewogen werden.

Dies wurde in Friedewald mehrfach aufgezeigt und angezweifelt!

Leider ist es in Friedewald so, dass viele Einwohnerinnen und Einwohner noch immer nicht wissen, was auf sie zukommt.

Und diesen Leuten macht die Politik dann wiederum zum Vorwurf, dass die Menschen sich doch informieren müssen.....

 

 

 

Aus Zeitdruck werden über Nacht Tatsachen geschaffen...

Fragwürdige Tatsachen. 

Das Beispiel Dammmersbach/Hünfeld: 

"Sauerei"...

In Friedewald vergeht zwischen Erörterung der Einwendungen am 9.2. und der Genehmigung der Anlagen am Roteberg KEINE Woche!!!  

Der Korridor der Rodung ist ja am  

1. März geschlossen....

 

21.2.2015

"Sauerei" 

Zerstörung Roteberg hat begonnen:  

 

Baugenehmigung mittlerweile erteilt. 

Beginn der Rodungsarbeiten am Roteberg bei Friedewald ist begonnen

Wir werden dies in den kommenden Tagen dokumentieren.

Also her mit euren Bildern!!!  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.2.2015  

 

31.1.2015  

Windkraft im Buchwald bei Wippershain

Belastungen auch für Sorga, Petersberg und Unterhaun erheblich!

Darstellung der Vorrangflächen  im  Buchwald bei Wippershain hier bei uns: Klick das Bild! +

 

 

 

 

Bahnbrechende Studie

über die Wirkung des Infraschalls

von Windrädern!n Windrädern

 

30.01.2015  

Landratskandidat Werner David lädt nach Friedewald:

Infoveranstaltung im Hotel am Dreienberg

am Montag, 9.2.2014, um 18 Uhr

Thema: „Die Folgen der Energiewende - Warum der Ausbau der Windkraft falsch ist!"

Gäste: Rene Rock (FDP) und Mario Klotzsche (FDP) 

 

30.01.2015 

Aktuelle Einträge ins Gästebuch unserer Homepage:

Lohnender klick in die Navigationsleiste!!! 

 

30.01.2015

Mediationsverfahren auch andernorts

Zuhörer und Presse unerwünscht

 

27.01.2015

Aktuelle Karte des RP zu den Windvorranggebieten

im Ostkreis Hersfeld-Rotenburg:   

 

 

Eine Übersicht über den gesamten Landkreis und dessen Vorranggebeite finden Sie hier:

 

Download
Vorranggebiete Hersfeld-Rotenburg

 

 

 

12.01.2015  

Gästebucheintrag aus Rohrbach zu den Windkraftanlagen Wehneberg:

http://www.friedewalder.info/Gaestebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

11.01.2015

http://www.wattenrat.de/2015/01/06/windenergie-ratsmitglieder-haften-persoenlich-bei-gesundheitsschaeden-durch-windkraftanlagen/

 

Windenergie:  Ratsmitglieder haften persönlich bei Gesundheitsschädendurch Windkraftanlagen

Kommunale Ratsitzungen sollten eigentlich Pflichtveranstaltungen für den “mündigen” Wahlbürger sein: Man glaubt es kaum, wie schnell z.B. Genehmigungen über riesige und millionenschwere Windenergieprojekte auf der grünen Wiese am Dorfrand im kleinen Kreis von Gerd, Heiner, Kurt, Hans und Enno – oder wie die gewählten Ratsmitglieder sonst noch heißen mögen – über die politische Bühne gehen. Ratzfatz wird abgestimmt, ein neuer Flächennutzungsplan für Windkraftanlagen ist entstanden, dessen Ausdehnung vorher schon im stillen Kämmerlein unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit den potenziellen Investoren – die vorher über Jahre still und leise Land und Zuwegungsrechte erworben hatten-  nach deren Wünschen ausgekungelt wurde. Die Kungelei wird ungemein durch enge verwandschaftliche oder bekanntschaftliche Verflechtungen oder durch die dörflichen Vereinssoziotope erleichert. Sieht man sich Handelregisterauszüge an, werden schwer zudurchschauende Wind-Geflechte wie in Pilzkulturen sichtbar. Man muss als staunender Zuschauer den Eindruck gewinnen, dass Gerd und Co. als gewählte kommunale Selbstverwalter sich der Tragweite ihrer Entscheidungen gar nicht bewusst, bei solchen Abstimmungen einfach nur überfordert sind und nur als Marionetten der Investoren die Hand heben. Das Nachsehen haben nicht nur die Natur, sondern auch die Anlieger, vor deren Haustüren dann kurz darauf in nur wenigen hundert Metern Abstand neue, bis zu 200m hohe Anlagen wie Riesenpilze aus dem Boden wachsen. Jetzt wuchert der Spaltpilz in den Dörfern, zwischen Betreibern und Betroffenen. Es beginnt der Lärmterror durch die Rotoren, für zwanzig Jahre und mehr, und es kann durchaus zu massiven körperlichen Beeinträchtigungen der Anwohner kommen: Schlaflosigkeit und Stressymptome durch den hörbaren Schall und den unhörbaren Infraschallsind die Folge. Es gibt Anlieger, die sich nun fremd im eigenen Hause fühlen und ständig neue Schlafstellen innerhalb ihrer vier Wände suchen, um dem Dauerlärm zu entkommen. Auch wenn man endlich aufgibt und wegziehen will: Der Wiederverkaufswert der Immobilien sinkt und kann nun sogar gegen Null gehen. Man wird nicht nur krank, sondern dazu auch noch kalt enteignet. Die verantwortlichen Ratsmitglieder Gerd, Heiner, Kurt, Hans und Enno leben indes in dem Wahn, etwas Gutes für die Gemeinde getan zu haben, kann doch jetzt eine Straße repariert oder die längst fällige Fußgängerampel finanziert werden. Dass aber auch Menschen in der Gemeinde wohnen, die nun für Jahrzehnte dem Lärmterror ausgesetzt sind, ist kein Entscheidungskriterium der Mandatsträger Gerd, Heiner, Kurt, Hans und Enno.

 

Der Investor pocht schon wieder an die Tür und will neue Flächen für noch mehr Anlagen für sein lukratives Geschäftsmodell, das alle Stromkunden mit einer Zwangsabgabe aus dem Erneuerbare Energien Gesetz zusätzlich zu den Stromkosten finanzieren. Im Klartext: Der geschädigte Anwohner darf für die Ursache seiner angeschlagenen Gesundheit auch noch selbst mit der überhöhten Stromrechnung bezahlen. Wenn aber Gerd, Heiner, Kurt, Hans und Enno gegen die Grundsätze des Allgemeinwohls verstoßen und die grundgesetzlich garantierte körperliche Unversehrtheit der Anwohner außer Acht lassen, können sie selbst mit ihrem privaten Vermögen zur Kasse gebeten werden, sie haften! Der Staatsrechtslehrer und Anwalt Prof. Michael Elicker und der Doktorand Andreas Langenbahn haben in aller Deutlichkeit in ihrem Aufsatz “Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern” auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Was für den Rat einer Stadt gilt, gilt selbstverständlich auch für die Gemeinderäte auf dem Dorf.

 

Die Namen der Ratsherren in diesem Beitrag sind nicht zufällig ausgewählt und nicht frei erfunden. Zusammen mit vielen anderen Kommunalpolitikern in Ostfriesland – von denen einige kräftig an der Windenergie mitverdienen – haben sie den unverwechselbaren Charakter der ehemals weiten ostfriesischen Landschaft “nachhaltig” verändert und zerstört, z.T. für den eigenen Profit und für den Profit weniger Investoren  Die Triebfeder für diese Landschaftszerstörung ist die Gier, nicht der vorgeschobene “Klimaschutz” oder eine vorgebliche “Energiewende”, die es nicht gibt. Diese Gier als Triebfeder wurde bereits am 29. Oktober 2004 im Hyatt-Hotel in Köln von der damaligen CDU-Chefin Dr. Angela Merkel, die heute Bundeskanzlerin ist, vor Managern der Deutschen Energiewirtschaft klar benannt: “Auf die Dauer gibt es so viele Profiteure der Windenergie, dass sie keine Mehrheiten mehr finden, um das noch einzuschränken”.

 

 

07.01.2015

Ende der Einwendungsfrist

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Einwendungsfrist in Sachen Windkraft am Roteberg und an der Gaishecke ist mit dem gestrigen 6. Januar 2015 abgelaufen. Der Weg aber ist noch lange nicht zu Ende.

 

Wir haben mit vielen Leuten im Vorfeld gesprochen, wir haben auf viele Dinge immer wieder hingewiesen, wir haben insgesamt auch vieles am gesamten Verfahren auszusetzen und zu bemängeln - nicht formal, aber in Bezug auf Bürgerbeteiligung oder Kommunikation auf Augenhöhe.

Bestes negatives aber gleichzeitig auch authentisches Beispiel hierfür war die „Hessen-Agentur-Veranstaltung“ in der Festhalle mit den am Verfahren beteiligten Gruppen.

 

Denjenigen, die sich mit formulierten Einwendungen - ob umfangreich oder kurz gefasst - erhebliche Mühe gemacht haben, sagen wir DANKE!

IHR habt genau das getan, was immer wieder eingefordert wird, was gewünscht ist:

IHR habt euch beteiligt.

IHR habt eine eigene Meinung präsentiert.

IHR habt auf Missstände hingewiesen.

Dafür danken WIR!

 

In vielen Mails wurde an uns aber auch die Sorge angetragen, ob diese Hinweise überhaupt ernst genommen werden, ob sich damit überhaupt intensiv befasst werden wird.

Das, liebe Leute, bleibt abzuwarten und zu hoffen.

 

Wir werden weiter "dran" bleiben und für ein belastungsfreieres Friedewald, für eine belastungsfreiere Region eintreten.

 

 

NABU Dreienberg sorgt sich wegen dem Roteberg - und weitere Presseinformationen: 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klick das Bild des Adventskalenders und lese jeden Tag ein neues Argument! 

 

 

 

 

09.12.2014

Landschaftsplanerische Unterlagen zum Windpark Gaishecke!

 

Dateidownload
Landschaftsplanerischer Begleitplan Windpark Gaishecke

 

Offener Brief

Sehr geehrte Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Friedewald,

wie wir alle wissen, befinden wir uns mitten in der Energiewende. Diese ist grundsätzlich zu befürworten und auch nicht in Frage zu stellen.

Aktuell läuft hierzu unter anderem das Genehmigungsverfahren für die Windkraftanlagen am Roteberg und an der Gaishecke. Darüber hinaus wird die heimische Region auch erheblich vom WKA-Standort Waltersberg (auf Heringer Gebiet) tangiert sein.

 

Wir, größtenteils Mitglieder der Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald e.V., sehen es sehr kritisch, dass die Errichtung dieser Anlagen ein unausweichliches Diktat der Energiewende zu sein scheint, welches von den Entscheidungsträgern vor Ort, von Ihnen, nicht entsprechend hinterfragt wird und wurde.

Während des ganzen Verfahrens und den Veranstaltungen vermissen wir ein Bekenntnis der Gemeindegremien zur geführten Diskussion.

 

Daher stellen wir Ihnen, liebe Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, mit diesem Brief in aller Offenheit und mit der notwendigen Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Friedewald, nachfolgende Fragen.

Ihnen deshalb, da Sie es sind, die am morgigen Mittwoch unter anderem über Kabelführungs- und Wegenutzungsverträge entscheiden wollen.

Sie, die am morgigen Mittwoch das gemeindliche Einvernehmen nach §36 BauGB erteilen wollen. Für den Windpark Roteberg und für den Windpark Gaishecke.

 

Sind Sie mit allen notwendigen Informationen ausgestattet, die es Ihnen erlauben, über diese Dinge – für die Zukunft Friedewalds von elementarer Bedeutung – zu entscheiden?

 

Welche Kompetenz kann der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Friedewald in Sachen Zuleitungs- und Ableitungsverträgen vorweisen, um eine Empfehlung für das Gemeindeparlament auszusprechen?
Ist Ihnen diese Empfehlung überhaupt verständlich und nachvollziehbar?
Welcher Rechtsposition folgen Sie mit ihren Entscheidungen?
Hat das Land Hessen, hat der Hessische Städte- und Gemeindebund, Unterstützung geleistet und Ihnen die Richtung vorgezeigt?
 

Wurde diese Hilfe überhaupt abgerufen und/oder in Anspruch genommen?

 

Ist Ihnen die Tragweite bekannt, wenn sich die Gemeinde tatsächlich, wie inzwischen bekannt, an den Anlagen beteiligen wird?
Mit welchem Geld soll eine Beteiligung bei einem aktuellen Schuldenstand von über zehn Millionen Euro erfolgen?
Wieso war dies nicht Thema der Bürgerinformationsveranstaltung am 4. Dezember 2014, als die Eckpunkte des Haushaltsentwurfes 2015/2016 den Bürgern vorgestellt wurden?

 

Wenn die Pflicht zur planerischen Konfliktbewältigung nicht auf rechtmäßige Weise wahrgenommen wurde, dann müssen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Privatvermögen für die Folgen haften und einstehen.
Sind Sie darüber aufgeklärt, dass Sie in die persönliche Haftung genommen werden können und unter Umständen auch genommen werden?

 

Unterstützt die Gemeinde Friedewald, unterstützen Sie als Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, das Vorhaben des Investors, die Anlagen für den Roteberg notfalls auch direkt durch den Ort Friedewald anfahren zu lassen?

 

Ist Ihnen bekannt, dass Herr Forch mit strafrechtlichen Schritten droht, sollte das Projekt nicht wie geplant realisiert werden können?
Müssen wir uns als BI nun auch rechtlich beraten lassen, um unsere Interessen zu vertreten? Dies werden wir in Abstimmung mit unseren Mitgliedern dann auch tun!

 

Mittlerweile verbreitet sich ob der aktuellen Entwicklungen ein fader und bitterer Geschmack in und um Friedewald:

Die Anlagen am Birkig bei Motzfeld entfallen ob der wunderbaren Weitsicht. Der Heiderain oder der Rhönblick behalten die tolle Aussicht in die Rhön, die wichtiger scheint oder mehr Wert sein soll, als massive Beeinflussung des gesamten Ortes, der gesamten Einwohnerschaft durch Schattenwurf und Schall!

Die Verträge in Sachen Zu- und Ableitungen über gemeindeeigenen Grund und Boden werden zwischen Bürgermeister und Investor abgeschlossen. Sind Sie als Vertreter im Bilde, wie die Konditionen ausschauen – auch im Verhältnis zu denen zwischen Privatleuten und Investor?  Und schlussendlich will sich die Gemeinde nun an den Anlagen finanziell beteiligen, so diese denn nicht zu verhindern sind.

Sind diese Pläne, den Haushalt der Gemeinde auf Kosten der Wohn- und Lebensqualität zu sanieren, wohlmöglich auf der gemeinsamen Fahrt des Bürgermeisters und des Investors nach Wiesbaden zum Termin mit der Hessenagentur entstanden?

 

Trotz aller Bemühungen von Friedewalder Bürgerinnen und Bürgern, die zukünftige Lebensqualität auch ohne diese Anlagen sicher zu stellen, scheinen Sie diese Windräder zu tolerieren und damit die Meinung des Friedewalder Volkes zu ignorieren. Sie ignorieren damit über 1200 Wählerstimmen!

 

Verehrte Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter. Beantworten Sie sich selbst diese Fragen. Beantworten Sie den Wählerinnen und Wählern diese Fragen. Beantworten Sie uns als Einwohnerinnen und Einwohner einer Zukunftsgemeinde für Generationen diese Fragen.

Wollen Sie wirklich das Beste für die Zukunft Friedewalds? Können Sie die Folgenabschätzen, die sich hieraus ergeben?

 

Zeigen Sie der Bevölkerung von Friedewald, dass die Errichtung der Anlagen auf dem Roteberg und an der Gaishecke KEIN unausweichliches Diktat ist, sondern von Ihnen in der notwendigen Art und Weise hinterfragt wird. Dies sehen wir als Ihre Pflicht an!

 

Zeigen Sie, dass Sie die Energiewende genauso wollen, wie die Unterzeichner. Aber zeigen Sie auch und seien Sie sich dessen bewusst, dass Sie hier vor Ort die Verantwortung für die aktuelle Entwicklung tragen und auch zukünftig tragen werden.

 

Wir wünschen Ihnen für die aktuellen Entscheidungen über die Windkraftprojekte am Roteberg und an der Gaishecke, dass Ihnen die notwendigen Informationen bekannt sind.

 

Abschließend wünschen wir Ihnen ein glückliches Händchen und eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

gez.  

Zwanzig anwesende Mitglieder der BI-Sitzung vom 8.12.2014

 

 

 

09.12.2014   

Aktuelles Positionspapier in Sachen Gesundheitsrisiken durch Windkraftanlagen zum Download.

 

Dateidownload
Welche Gefahren ergebn sich durch Erneuerbare Energien

 

 

Ein MUSS für alle Interessierten und Betroffenen!  

 

02.12.2014  

 

Dateidownload
Immissionsschutzrechtliches Verfahren Roteberg
Roteberg.pdf [ 62 MB ]

 

 

27.11.2014

Genehmigungsverfahren BimSchGDie

Informiert euch und lest nach, welche naturschutzrechtlichen Dinge im Verfahren beachtet werden und bewertet dies mit euren eigenen Erfahrungen und Beobachtungen.

Nutzt diesen Abgleich, um eure Einwände und Kritikpunkte zu formulieren. Beachtet bitte, dass die Frist bereits läuft.

Wer Hilfe benötigt, kann sich jederzeit an die BI Friedewald e.V. wenden. 

Einfach Bild anklicken und informieren: 

 

 

 

24.11.2014

Umstrukturierung der Homepage

Wir haben die Besucherzahl von 20.000 zum Anlass genommen, um die Homepage barrierefreier und nutzerfreundlicher zu gestalten.

Die erste Umsetzung ist die Startseite: Hier werdet ihr ab sofort alle News und aktuellen Infos direkt angezeigt bekommen, ohne in die Navigation einsteigen zu müssen. 

 

Danke für über  

Zwanzigtausend Aufrufe

der Seite!

 

Der Erfolg gibt uns recht und wir werden weiter machen wie bisher!

 

Aktuelles Beispiel:

In dieser Woche habe ich auf eine per Mail verteilte Information der BI die freundliche Rückmeldung und den Dank bekommen, dass wir Infos verteilen die ALLE schon kennen.

Beigefügt auch ein Hinweis auf Tippfehler. Okay, den zweiten Hinweis nehme ich an. Ich gelobe sogar Besserung. Passiert bei mir auch alles neben den vielen Dingen des täglichen Lebens. Aber: ICH stelle mich der Kritik! Und ich beschäftige mich damit. Aber diese Besserung erwarte ich dann auch von euch!!!!!

 

Kurze Meinung zum Thema "Infos verteilen, die ALLE schon kennen": Das ist EIN Trugschluss der heimischen "Politiker": Ihr denkt, wir alle wissen Bescheid. Ihr denkt die Bürger sind auf dem gleichen Stand wie ihr....das nennt man, nein das nennt IHR Bürgerbeteiligung!!!!! WOW!

Ihr tut einfach so, als wenn der Bürger Bescheid weiß und beteiligt ist....., oder?

Die Frage hierzu ist aber doch auch: Wie würde der Bürger abstimmen, wenn er die Infos hätte, die ihr habt, wo ihr denkt, das sie alle haben, aber außer euch hat niemand etwas greifbares......?  

Nutzt die besinnliche Adventszeit, und denkt eauch mal drüber nach.... 

M.Hahn 

 

Neue AKTUELLE  

Windkraft-Vorranggebiete 2. Offenlage

 

 

Für die komplette Landkreis-Karte entweder Bild anklicken oder: http://www.friedewalder.info/Windkraftanlagen/News

 

 

 

Pressemitteilung vom 18.11.2014 

 

 

 

Artikel aus dem Aktuellen "SPIEGEL", Seite 107

 

Autobahnteilstück der A4 für Verkehr gen Osten freigegeben.

In diesem Zuge eine Erinnerung an die Verhinderung der Erddeponie direkt am Wohngebiet: Fast genau auf den Tag vor zwei Jahren, am 12.11.2012 wurde der Einsatz der Friedewalder Bürgerinnen und Bürger belohnt und von dieser wahnwitzigen Idee abgerückt.

Lest mehr auf https://www.facebook.com/friedewalder.info

 

 

 

Video zum Kranichzug über Roteberg 

 

Für die User ohne Flash kann das Video auf Youtube angesehen werden:

 

Information des NABU Hessen 

NABU Hessen: Kranich-Beobachtungen online melden
In diesen Wochen ist wieder das großartige Herbstschauspiel ziehender
Kraniche am Himmel über Hessen zu sehen. Aufmerksame Naturfreunde
konnten bereits viele Schwärme des laut trompetenden „Glücksvogels“ am
Abendhimmel beobachten. „In den letzten Tagen mit Hochdruckwetter waren
tausende Kraniche nach Süden unterwegs“, erklärt Gerhard Eppler,
Landesvorsitzender des NABU Hessen. Allein am Samstag und Sonntag seien
über 10.000 Kraniche in Hessen gesichtet worden. Insgesamt sei in diesem
Herbst mit bis zu 250.000 Vögeln zu rechnen. Der NABU Hessen ruft dazu
auf, Kranichbeobachtungen unter
 

www.Kranich-Hessen.de  

online zu melden.


Da sich Kraniche bei ihrem Zug an Landmarken wie Flüssen und Berggipfeln
orientieren, sind sie bei ungünstiger Witterung dazu gezwungen, eine
außerplanmäßige Zwischenrast einzulegen. „In den nebelreichen Tagen der
letzten Woche konnte man deshalb an vielen hessischen Rastgebieten
Kraniche beobachten“, so Eppler. Bei Schwalmstadt war es dabei zur
Störung von rastenden Kranichen gekommen, als ein Spaziergänger über
7000 Tiere aufscheuchte. Der NABU bittet deshalb alle Naturbeobachter um
Rücksichtnahme: „An den Rastplätzen sollte man einen Abstand von
mindestens 300 Meter einhalten, um die Kraniche nicht unnötig zu
beunruhigen“, so Eppler. Jede Störung koste die „Vögel des Glücks“
Kraft, die sie für den langen Flug in die Überwinterungsquartiere
benötigten.

 

Aktueller Kranichzug über Friedewald 

 

24.10.2014

Windkraftveranstaltung ist gefühlter Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger

 

 

 

Über Zweihundert Mitbürgerinnen und Mitbürger folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung Windkraft um den Dreienberg in die Friedewalder Festhalle. Strittigstes Projekt und am meisten diskutiert waren an diesem Abend die Anlagen am Roteberg.

Es gab viele neue Gesichter zu sehen - aber insgesamt nicht viel Neues. Die geladenen Gäste vom Regierungspräsidium, von Planerseite, von der BI und von  einem Planungsbüro für Energieanlagen hatten allesamt in einem Vortrag die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge vorzustellen. Danach ging es in eine einstündige Fragestunde. Hier hatten die Besucher die Möglichkeit, im Plenum Fragen an die jeweiligen Parteien zu stellen.

 

Was bleibt übrig nach diesem Abend:

Die Aussage eines normalerweise neutralen Moderators, Herr Ewen, der die Aussage der BI-Verantworlichen, nicht die Energiewende an sich in Zweifel zu stellen, sondern die Art und Weise der Planung hier um den Dreienberg zu kritisieren, nach erfolgter Präsentation in Zweifel stellte.

 

Die gefühlte Unruhe und Nervosität innerhalb der Bürgerschaft, unter den Einwohnerinnen und Einwohnern. Natürlich auch ausgedrückt durch die große Teilnahme. 

 

Der scheinbar erhebliche Nachholbedarf in Sachen Planungsablauf von Windkraftanlagen. Die Fülle der Fragen nach Inhalten und Vorgehensweisen zum Genehmigungsverfahren an die beiden Vertreter der RP-Außenstelle Bad Hersfeld drückte dies deutlich aus.

 

Es fehlt weiterhin ein Bekenntnis, eine den Bürgerinnen und Bürgern dargebrachte Stellungnahme der in Friedewald gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Alle verstecken sich hinter den vor langer Zeit getroffenen Entscheidungen und vergessen die Sorgen und Ängste der hier lebenden Menschen. Vieles hat sich seit den Urspringsplanungen geändert, nur die Meinungen sind zementiert. 

 

Dies wird für Beobachter umso unverständlicher, weil keinem Anwesenden an diesem Abend das Auftreten der Projektiererseite entgangen sein dürfte. War schon die Präsentation eine Abfolge an geschönten Darstellungen, so gipfelte die Verharmlosung der Anlagen am Roteberg darin, dass mit Blick aus dem Schlosspark Philippsthal keine Anlage in Friedewald sichtbar ist. Auch die niedliche Ansicht vom Soisbergturm lässt die Anlagen im Miniformat - sehr niedlich - erscheinen.

Statt auf die Sorgen der hier Betroffenen einzugehen und vielleicht den einen oder anderen Punkt zu sammeln, wurden die Publikumsfragen teilweise gar nicht beantwortet, teilweise wurde diesen ausgewichen oder wurden den Fragenden weithin sichtbare Arroganz entgegen gebracht.

Diese komplett fehlende Wertschätzung gegenüber den Teilnehmern,eine verabscheuungswürdige Eigenart - ist mit Verachtung zu strafen. Sollte diese Veranstaltung nicht auf Augenhöhe stattfinden?

Unter diesen Aspekten, die hängen geblieben sein müssen, frage ich die Grundstückseigentümer von Friedewald. Frage ich die Eigentümer, die an einer der geheimnisvollen Varianten zur Zufahrt Eigentum besitzen? Wie stellen Sie sich den Menschen gegenüber, die ihre Wertschätzung Friedewald gegenüber deutlich gemacht haben? Wie treten Sie den Menschen entgegen, die nach der Zielerreichung nicht minder arrogant vorgehen werden? Verkaufen Sie diesen Menschen den Grund und Boden oder ein Stück davon, der ein Stück Identität von Friedewald ausmacht? Der dieses Stück Identität bewahren kann? 


 

Viele von Ihnen haben mitbekommen was betroffen macht, was Angst auslöst, wie die Zukunft aussehen soll. Aber Sie haben auch mitbekommen, wie die Zukunft aussehen kann, wenn wir es verhindern wollen und können.

WIR ALLE HABEN NOCH IMMER DIE MACHT, das Vorhaben auf dem Roteberg zu verhindern.

Hier geht es nicht darum, für Friedewald eine verträgliche Lösung zu bringen. Es geht nur darum, Profit zu machen, auf Kosten von uns. 

Und das müssen wir verhindern: Wir Einwohnerinnen und Einwohner, wir Mitglieder der BI, wir gewählten Vertreterinnen und Vertreter, wir Bürger der umliegenden Orte die auch betroffen sind, wir ALLE!

Alle die sich jetzt nicht positionieren - und das muss nicht pro Mitglied der BI sein - sind für diesen Anlagenwahnsinn und verlassen das Boot der Gemeinschaft von Friedewald! Hier steht nicht die Energiewende zur Debatte. Hier steht die Art  und Weise zur Diskussion. Wir haben fünf Anlagen um einen 2500-Einwohner-Ort. Wir leisten sichtbar unseren Beitrag zur Energiewende! 

Nach diesem Abend muss jeder Beobachter seine persönlichen Schlüsse ziehen. Sprechen Sie untereinander und äußern Sie eure Meinung. Sei es durch Einwand beim RP, durch eine Rückmeldung an unsere politischen Vertreter oder durch eine Rückmeldung über das Kontaktformular der Homepage.

 

 

 

 

 

09.10.2014

Ablehnung der Ortsdurchfahrt für Schwerlaster

Dieses Thema könnte Friedewald auch bald beschäftigen bzw. aufkommen, wenn die Route - wie vom Investor angedacht - tatsächlich durch den Ort geführt werden solllte.....

 

 

Artikel aus der FAZ vom 7. Oktober 2014 

 

 

07.10.2014

Übergabe der Unterschriften an  

Lena Arnold!!!

Die CDU-Landtagsabgeordnete unseres heimischen Wahlkreises, Lena Arnold, folgte einer Einladung der BI Friedewald e.V. zur Übergabe der 1200 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtages.

Außerdem stand sie den Anwesenden Rede und Antwort und konnte so Aufschluss über die Sorgen der Friedewalder Bürgerinnen und Bürger bekommen.

Thema war natürlich  die Umzingelung von Friedewald und dem Heringer Ortsteil Herfa - auch unter dem Hintergrund der RP-Entscheidung in Sachen Umzingelungsverbot (120-Grad-Regelung). 

Weitere Infos folgen an dieser Stelle.

 

 

 

 

04.10.2014

NEUE Rubrik - Bürgermeinungen!!! 

Da uns mittlerweile immer häufiger Meinungen und Anregungen aus der Gemeinde und der Region erreichen, wollen wir den interessierten Leser dieser Homepage daran teilhaben lassen.

Wir veröffentlichen also ab sofort die Zuschriften mit teils sehr interessanten und pikanten Informationen in der neu erstellten Rubrik. 

 

 

 

03.10.2014

Aktuelle Bilder vom Wehneberg / aus Rohrbach:

 

 

 

 

 

02.10.2014

Umzingelungsverbot trifft Friedewald und Herfa im Besonderen!!!

Die vom Planungsausschuss der Regionalversammlung auszuschließende Einzingelung von Orten durch Windkraftanlagen ist als Musterbeispiel an den ORten Friedewald und Herfa oder auch der Region Dreienberg zu sehen und zu erläutern.

Zeitungsbericht aus der HZ vom 1.10.2014 oder hier nachzulesen:

Zeitungsartikel HNA 30.09.2014
Umzingelungsverbotdurch Windkraftanlagen!
2014-09-30 HNA.pdf [ 448.6 KB ]

 

Den im Artikel genannten Radius haben  wir beispielhaft für die Orte Friedewald und Herfa dargestellt. Jeder Fall von Einzingelung soll durch den RP individuell geprüft werden!

Die Mitglieder der BI Friedewald e.V. haben seit Beginn ihres Engagements auf diesen Missstand hingewiesen und genau das bemängelt! 

 

Darstellung der Radien für Friedewald. 

 

Darstellung der Radien für Herfa. 

 

 

29.09.2014

In den kommenden Tagen und Wochen finden die für die Bürgerinnen und Bürger bekannten Kranichzüge über die Gegend statt.

Bitte haltet Augen und Ohren offen - knipst Bilder dieses tollen Szenarios:

Dokumentiert damit das einmalige Naturschauspiel, wie die Tiere Bögen um die WKAs fliegen, sich an diesen erfreuen. Wie sie scheinbar unbeeindruckt von allen Einflüssen über uns hinwegziehen.

Gibt es hier überhaupt beachtenswerte und schützenswerte Fauna?

 

Der kommende Infoletter ist in Arbeit...

 

 

28.09.2014

Offener Brief an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier von Florian Rentsch 


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, 
Sie haben vor der Wahl am 07.09.2013 im Interview mit dem Darmstädter Echo, angesprochen auf das Thema Energiewende, unter anderem erklärt: „Wir haben aber auch festgelegt, dass wir die Bürger bei der Energiewende mitnehmen wollen. Eine erfolgreiche Energiewende bemisst sich nicht an der Zahl der Windräder, wir brauchen sichere und bezahlbare Energie.“ und weiter zum Thema hessische Bürgerinitiativen gegen Windkraft: „Wir müssen auch mit diesen Menschen fair und ehrlich umgehen.“ 
Gemeinsam haben wir in unserer Koalition im letzten Jahr dementsprechend vereinbart, dass Hessen-Forst seine Flächen nicht gegen den Willen einer Kommune an Betreiber von Windkraftanlagen verpachten wird. Dies gilt natürlich auch für den Fall, dass der Wille der Kommune als Ergebnis eines Bürgerbeteiligungsverfahrens zum Ausdruck kommt. 
Angesichts aktueller Diskussionen um Standorte von Windkraftanlagen auf Flächen von Hessen-Forst stelle ich Ihnen die Frage: Gilt diese Aussage von Ihnen, dass auf Flächen von Hessen-Forst gegen den Willen von Bürgern oder Kommunen keine Windkraftanlagen errichtet werden weiterhin? Ich bitte Sie angesichts der Bedeutung dieser Frage für viele Menschen um eine kurzfristige Antwort. 
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich aufgrund der Aktualität des Themas diesen Brief der Öffentlichkeit zugänglich mache.  

Mit freundlichen Grüßen
Florian Rentsch, MdL
Fraktionsvorsitzender FDP
 

 

 

27.09.2014

Stahltürme am Wehneberg wachsen unaufhaltsam in den Himmel 

Wachstum und Auswuchs der Energiewende:
So sieht das nicht zu Ende gedachte Elend am Beispiel Rohrbach gerade aus...
Und da kommt noch einiges an Metern oben drauf.

Wie liefern weiter aktuelle Bilder um das Szenario auch für Friedewald anschaulich zu machen. Viele können sich noch immer nichts unter unseren Warnungen vorstellen.

 

 

 

19.09.2014

BI zu Gast im Hessischen Ministerium

Vorstandsmitglieder der BI sind am heutigen Freitagvormittag zu Gast in Wiesbaden und erörtern und besprechen dort vor Ort die Problematik der geplanten Windkraftanlagen in der Dreienbergregion

 

 

Die Vertreter und direkt Betroffenen der BI Friedewald e.V. vor dem Ministerium in Wiesbaden: V.l. Hartmut Schaub, Carsten Mawick, Sascha Lingner, Andreas Sedelmayr und Marco Sell. 

 

17.09.2014

So geht Windkraft heute: 

Planer/Entscheider sind weit weg von den Anlagen - Einflüsse erfahren WIR!

  

Ist das die durchdachte Planung? Die Anlagen am Wehneberg werden nun von Stuttgart aus "gelenkt", in Friedewald am Roteberg obligen die Planungen der Firma Sauer, Bad Hersfeld. Schon ein Stückchen entfernt - Verkauf in fremde, weit weg liegende Hände, nicht unwahrscheinlich.

Schauen Sie auf die beiden nachfolgenden Bilder:

So geht Windkraft heute: Lassen wir die Betroffenen vor Ort doch jammern - hört ja keiner, sind ja weit weg!

Liebe Leute. Aufwachen!
Betroffen werden wir vor Ort alle sein. Nicht der Planer, nicht der Betreiber - WIR in Friedewald. Dort und in den Orten darum, rund um den Dreienberg wird nichts mehr so sein, wie es war. Diese Einkesselung wollen wir nicht!
 

 

 


16.09.2014

 

 

 

 

 

12.09.2014

Windkraftanlagen am Wehneberg

Aufbau der Stahlkolosse in vollem Gange 

Nach und nach wachsen die Anlagen in den Himmel und ein Turm nach dem anderen wird weithin hinter und über den Bäumen des Wehneberges sichtbar. Sichtbar aus den verschiedensten Richtungen.

Mit der Sichtbarkeit wächst die Wahrnehmung. Mit der Wahrnehmung beginnt das Nachdenken. Und mit dem Nachdenken beginnt das Verständnis für die Lebensumstände der künftigen 25 Jahre.

 

Im Hintergrund zeichnen sich die ersten zwei Türme der zukünftigen Windkraftanlagen ab, die derzeit auf dem Wehneberg errichtet werden.

Auf die hier sichtbaren Türme kömmen noch die oberen Teile inkl. der WKA-Köpfe und Rotoren.

 

Die Einwohner von Rohrbach zeigen ihre Meinung zum Windpark Wehneberg! 

 

 

Bilder der Baustelle zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Durch die tonnenschweren Transporte wird der Boden großflächig für immer zerstört sein. Dies wird sich auch nach Abzug der Baugerätschaften nicht ändern.

Der Umfang des Windparks und die Ausmaße der Zerstörung und Vernichtung des Waldes sind vergleichbar mit den geplanten Anlagen auf dem Roteberg Friedewald!

Wer sich immer noch nichts vorstellen kann, dem sei der Weg über Rohrbach zur Baustelle ans Herz gelegt. Nach dem "Stempel" ein paar Eindrücke in Form einer Bildergalerie:  

 

 

Baustelle Wehneberg


 

10.09.2014

BImSchG-Antrag für Roteberg gestellt 

Investor Sauer hat entsprechenden Antrag gestellt und die Genehmigungsbehörden prüfen nun.

Die Mühlen des Verfahrens beginnen nun zu mahlen und Punkt für unkt in diesem Verfahren muss nun geprüft werden.

 

 

09.09.2014

Hält sich Landesregierung nicht an eigene Vorgaben? 

Pressebericht aus der Hessischen Niedersächsischen Algemeinen vom heutigen Tage:

Lesen Sie den ganzen Artikel, indem Sie den Dateidownload am Ende des Bildes anklicken. Es öffnet sich eine PDF-Datei. 

 

 

 

Dateidownload
Hier ist Platz für eine Beschreibung

 

 

 

25.08.2014

Autobahn-Ausbau kommt gut voran 

Hier ein paar Eindrücke vom aktuellen Autobahnausbau bei Friedewald:

 

Aufnahme von der bestehenden BAB4 in Richtung Osten:

Im Hintergrund rechts ist die neue Trassenführung zu sehen. Der Straßenbelag ist bereits aufgebracht. 

 

Die neue Autobahnbrücke im Kessel.

 

Die neue Autobahn.  

 

Die neue Autobahn.  

 

 

 

05.08.2014

Heringens Bgm. Ries kritisierte die Resolution der Gemeindevertretung Friedewald 

Unsere Meinung dazu

 

Bravo Herr Ries,

unsere Hochachtung, den Windpark Waltersberg haben Sie strategisch gut vorbereitet und nach allen Seiten abgesichert. Das zeigt Ihre Antwort auf die Resolution der Friedewalder Abgeordneten an den Regierungspräsidenten. Auf jeden Angriff eine Antwort parat oder einen Joker in der Hinterhand zeichnet eine gut durchdachte Strategie aus. Zeichnet Ihre Strategie aus.

Nichtsdestotrotz bleibt festzuhalten, dass die Zubilligung des ehem. Friedewalder Bürgermeisters im Gemeinderat zwar kontrovers diskutiert wurde, man aber offensichtlich die gewaltigen Dimensionen des geplanten (und Heringen bekannten) Windparks auf dem Waltersberg, mit Auswirkungen auf den Friedewalder Ortsteil Lautenhausen, nicht ausreichend betrachtet hat. Auch kann der Friedewalder Gemeinderat in neuer Besetzung und einem neuen Bürgermeister aufgrund von Veränderungen, welche nicht prognostizierbar waren, zu neuen Erkenntnissen gelangen, die eine sofortige Beachtung und Neuausrichtung ihrer Politik bedeuten.
Insofern ist die Resolution richtig und auch notwendig, um Schaden von der Gemeinde und ihren Bürgern abzuwenden. Sie würden nicht anders handeln, oder?

Die Friedewalder Resolution entspricht offenbar so gar nicht Ihren persönlichen Interessen, welche augenscheinlich die Verschandelung des gesamten Heringer Stadtgebietes mit Windrädern zum Ziel haben. Und dies obwohl sich zwischenzeitlich eine große Mehrheit des hauptsächlich betroffenen Ortsteils Herfa gegen Windräder auf dem Waltersberg ausgesprochen hat. Die vitalen Anliegen von Nachbargemeinden interessieren Sie nicht.
Ihnen scheint zu entgehen, oder schlimmer sie ignorieren einfach, dass immer mehr Bürger im Kreisgebiet, in Hessen, in ganz Deutschland, den ungeordneten Ausbau der Windkraft (der ihnen außer höheren Stromkosten nichts einzubringen scheint) ablehnen. Dazu zählen neuerdings halt auch Friedewalder und Heringer Bürger, dass sollten Sie einfach mal zur Kenntnis nehmen und die Bürgerinteressen vor Ihre Eigenen setzen.

Ihre egozentrischen Alleingänge sind auch dem Heringer Stadtparlament suspekt, wie man allenthalben wahrnimmt. Das Sie nun versuchen, die Friedewalder Abgeordneten zu disziplinieren ist überheblich und nicht akzeptabel.

 

Hier noch der zugehörige Pressebericht vom 23.7.2014:

 

 

 

 

03.08.2014

WKA-04 am Roteberg könnte entfallen

Der Investor Sauer hat kürzlich in Aussicht gestellt, die am nächsten zur Bebauung "Alte Hersfelder Straße" liegende Windkraftanlage aus den Planungen zu nehmen.

Dies stellt ein Entgegenkommen dar und kann als Zeichen des guten Willens gewertet werden. Andere wiederum sehen in dieser Anlage das von Anfang an mit eingeplante Bauernopfer, welches bei Aufbegehren in der Bevölkerung fallen gelassen werden kann.

 

Die BI Friedewald e.V. sieht hier einen weiteren Beweis für die erfolgreichen Bemühungen, sich für die Wohnqualität stark zu machen und auf die Gefahren und Risiken der Anlagen um den Dreienberg hinzuweisen.  

Freilich dreht dieser großzügige Schritt des Investors nicht die Arbeit der Bürgerinitiative auf Sparflamme und stellt auch keine Durchbruch dar, der akzeptiert werden könnte. Auch werden wir nicht nachlassen, mit den Grundstückseigentümern zu sprechen und diesen versuchen klarzumachen, dass niemand sein Land für die Zufahrt zum Roteberg verkaufen muss. Niemand muss seinen Grund und Boden dem "Verkauf" der eigenen Heimat zur Verfügung stellen.

 

Was ist ein solcher Verkauf wert?

Was ist es wert, die gewohnte Lebensqualität zu verkaufen?

Was ist es wert, die bestehenden Naherholungsgebiete großflächig zu vernichten?

Was ist es wert, sich dauerhaft den Gefahren durch Infraschall, Schattenwurf u.ä. hingeben zu müssen?

Was ist es wert, seinem Auge zukünftig keine Ruhe mehr gönnen zu können?

Dies alles ist grundsätzlich UNBEZAHLBAR!!!

Hinterher profitiert hier in Friedewald kein Mensch mehr!

 

Wir kämpfen weiter gegen eine Zufahrt über den Höhenweg, der für Spaziergänger, Radfahrer und Jogger zur Erholung dient. Wir werden weiter mit den Eigentümern sprechen und informieren.

Wenn sich aus Gesprächen herausstellt, dass bei Verhinderung dieser geplanten Zufahrt (dann nur durch die Eigentümer der eigenen Grundstücke - die "ihre Heimat nicht verramschen") eine Trasse hinauf zur Alten Hersfelder Straße droht, dann klingt dies mehr als Drohung denn als wirkliche Alternative.

Die Straße ist für solche Transporte weder gebaut noch vorgesehen. Der Großteil der Kosten für den Ausbau der Straße sind in 2006 durch die Anlieger getragen worden. Eine aufgetragene Teerschicht von ca. 10 cm reicht bei weitem nicht aus, um die Transporte hier entlang zu führen und die Lasten der tonnenschweren Lastwagen auszuhalten.  

Hier könnte einmal die Rechnung aufgemacht werden, ob die Erzielung von Gewerbsteuern durch die Windkraftanlagen ausreichen, um die Schäden an der Straße zu beheben.  

Die Zuwegung muss übrigens für die Zeit des Bestehens zugesichert sein. Bei Schäden und Reparaturarbeiten an den Anlagen müsste immer über diese Zuwegung angefahren werden. Und die Anlagen sollen ja auch wieder abgebaut werden - in wie vielen Jahren nochmal? 

Wir informieren weiter und werden natürlich die Anwohner bei Neuigkeiten mit ins Boot nehmen.

 

Abschließend ein in dieser Woche aufgestöbertes Zitat von Jean Claude Juncker aus dem Jahre 1999:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt, und keine Aufstände,weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein zurück mehr gibt.“

Quelle: Spiegel Nr.55/1999, Seite136 und spiegel.de

Was denkt ihr darüber?

 

 

28.07.2014

"Besucherrekord"

auf www.friedewalder.info

In den vergangenen 24 Stunden hatten wir soviel "Besuch" wie noch nie zuvor.

Daher zeigt doch auch, dass ihr die Seite gut findet! 

www.friedewalder.info bei Facebook

 

 

25.07.2014

 

 

 

 

24.7.2014 

Frage des Tages

Wie hoch ist der Wertverlust von Immobilien in etwa zu beziffern, wenn im direkten Umfeld Windräder stehen?

Windräder verursachen in ihrem Umfeld Wertverluste von Immobilien von 20 bis 30 Prozent. Kritisch wird es vor allem nördlich von aufgestellten WKAs, da sie besonders durch die rotierenden Schattenwürfe der Rotorblätter betroffen sind.

Manche Objekte werden unverkäuflich. Der Schaden geht in die Milliarden und hinterlässt den bedauernswerten Betroffenen Wurt und Verbitterung. 

 

In Friedewald wird die Belastung durch ein stetig näher an den Ort heranwachsendes Gewerbegebiet noch ein Stück weit größer.

 

 

23.7.2014 

Frage des Tages

Woher kommt der Strom, wenn kein Wind weht und die Sonne scheint?

Dann muss er aus konventionellen Kraftwerken kommen.

Windräder, Solaranlagen und Biogas haben noch kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen können.

Aber geht es darum überhaupt??? 

 

 

17.7.2014

Schwertransporte für Windkraftanlagen mitten durch den Ort Friedewald? 

Mittlerweile gibt es nicht nur Gerüchte, sondern diese scheinen sich auch zu verdichten, dass ein möglicher Anfahrtsweg der LKW-Kolosse mit den großen Teilen für die  Windkraftanlagen direkt durch den Ort Friedewald zum Roteberg geführt werden sollen.

Die Strecke wäre dann vom Autobahnzubringer über die Hönebacher Straße - Hauptstraße - Eichelsgasse - Alte Hersfelder Straße hinauf zum Roteberg.

 

Die Strecke würde mitten durch den gepflasterten Ort führen, der mit einer Gewichtsbeschränkung von max. 16 Tonnen belegt ist.

Weiterhin geht es hinauf ins Neubaugebiet Alte Hersfelder Straße.

Die Vorstellung einer solchen Trassenführung, und sei diese auch nur für ein paar Wochen sollte jeden Anwohner und Bürger in diesem Bereich aufschrecken lassen.

Und trotzdem werden im Bereich der Sängerhütte Grundstückseigentümer benötigt, die zumindest Teile ihrer Ländereien für die Anfahrt zur Verfügung stellen.

Hier sind wir in teilweise sehr zielführenden Gesprächen in denen wir Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen können, was für den Ort Friedewald wirklich wichtig scheint. Lebensqualität versus Profitgier Einzelner, denen der Ort, die Gemeinschaft und das Wohl der hier Lebenden völlig egal scheint. 

 

Zu diesem Gerücht/zu dieser Planung des alternativen Anfahrtsweges könnt ihr uns gerne mal eure Meinung zukommen lassen.  

Wir würden dies als Bestandsaufnahme von Bürgermeinungen sehen und die Informationen dann auch gerne an die Entscheidungsträger weitergeben.

 

Wir sind der Meinung, dass ein Ort nicht wie bereits vielfach geschehen, an Fehlplanungen auseinander bricht, weil die Meinungen aufeinanderprallen und ein Kompromiss nicht in Erwägung gezogen wird.

Die BI steht für Alternativen zu Roteberg oder Waltersberg. Beide Planungen belasten die Einwohner von Friedewald oder Herfa und Lautenhausen in erheblichem, nicht zumutbarem Maße.

Wir werden in Kürze ein paar Veröffentlichungen zum Schattenwurf der gigantischen Anlagen machen.

Mit welchen Tricks wird gearbeitet?

Welche Parameter sind wirklich wichtig?

Wer überprüft im Nachhinein die Vorgaben?

Was bedeuten die veröffentlichten Skizzen und Pläne?

Bleibt neugierig und schaut immer wieder hier rein..... 

    

 

13.7.2014

Infoblatt in der Gemeinde und angrenzenden Orten verteilt 

Die BI hat zum Thema Windkraft einen Handzettel erstellt.

Dieser Flyer ist seit Mitte der Woche in der Verteilung und wird an alle Haushalte der Gemeinde Friedewald und ausgesuchten angrenzenden Ortschaften verteilt. Dazu geben wir einen Mitgliedsantrag zum Verein BI Friedewald e.V.

Mit dem Beitritt in die Bürgerinitiative für ein  l(i)ebenswertes Friedewald e.V. stärkt ihr uns den Rücken und helft uns natürlich bei der Durchsetzung unserer Forderungen und Interessen nach Erhalt der gewohnten Lebensbedingungen.  

 

WERDE MITGLIED in der BI!!!


Wie kommt meine Beitrittserklärung zur BI?

Wende dich an eines der Vorstandsmitglieder des Vereins (siehe http://www.friedewalder.info/BI-Friedewald-e.V./Vorstand) oder sende eine E-Mail an vorstand@friedewalder.info

 

 

 

13.6.2014

Helft uns / Helft mit und schaut in den Himmel 

Ihr beobachtet Schwarzstorch oder Roten Milan?

Ihr habt Flugbewegungen dieser Tiere gesehen? Das ist gut!

Wir brauchen noch mehr Sichtungen und Dokumentationen von Flugbewegungen des Schwarzstorches und des Roten Milan - insbesondere im Bereich des Waltersbergs. Dort haben die Investoren bereits die Anträge eingereicht und somit das Genehmigungsverfahren eingeleitet. Dort werden am ehesten die Windkraftanlagen stehen und für eine massive Beeinträchtigung der Friedewalder Ortsteile Lautenhausen und Hillartshausen sowie des Heringer Stadtteils Herfas orgen.  

Naturschutzrelevante Belange könnten allerdings das Genehmigungsverfahren erschweren, wenn nicht gar verhindern. Deshalb ist wichtig, besonders im Bereich des Waltersbergs die Flugbewegungen der seltenen Vogelarten Schwarzstorch und Rotmilan zu dokumentieren.

Jede Sichtung sollte neben Datum und Uhrzeit sowie einer kurzen Beschreibung der Witterungsverhältnisse und der Flugbewegungen (z.B. 2 Rotmilane nördlich des geplanten WKA-Standort kreisend) fotografisch und am besten noch mit GPS-Daten des Aufnahmestandortes versehen sein.

Also, liebe Wander- und Naturfreunde nehmt bei euren Tages- oder Abendspaziergängen eure Kameras und Fotohandys mit, haltet die Augen offen und stellt uns eure gesammelten Daten zur Verfügung. Eine dadurch möglicherweise erhalten gebliebene Avi-Fauna wird es euch danken.

Die gemachten Beobachtungen und dessen Informationen könnt ihr jederzeit per E-Mail an info@friedewalder.info senden oder jedem Vorstandsmitglied der BI Friedewald mitteilen.

Jeder von euch hat die Möglichkeit einen erheblichen Beitrag zu leisten, die Planungen der Windkraftanlagen zu beeinflussen.

 

 

 

3.6.2014

Gewinner und Verlierer in Friedewald

Verlierer  

Zerstörung des Landschaftsbildes, Minderung der Lebensqualität, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Geräuschemission, Infraschall, Schattenwurf und Blinklichter - wer in der Nähe von Windkraftanlagen leben muss, der zählt eindeutig zu den Verlierern.  

Denn neben den gesundheitlichen Aspekten kommt noch ein wirtschaftlicher hinzu: Häuser und Grundstücke in der Nähe von Windparks verlieren stark an Wert. In manchen Regionen sind diese Immobilien unverkäuflich. Es findet praktisch eine Enteignung statt, da viele Immobilien eine Sicherung der Existenz und der Altersvorsorge darstellen. Verluste von rund 30 Prozent müssen Hausbesitzer durchschnittlich in der Nähe von WKAs hinnehmen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommen Experten und Sprecher der Immobilienverbände Haus und Grund und Verband Deutscher Makler VDM. Auch Studien etwa von Prof. Jürgen Hasse von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, und des Verwaltungsjuristen von der FH Bielefeld Prof. Dr. Erwin Quambusch, belegen diesen Werteverlust. (eine Internet-Recherche zum Thema Windkraft und Wertverlust ist da sehr aufschlussreich) Als Konsequenz wird daher - ähnlich wie es seit Jahren in Dänemark übrigens Praxis ist, eine Entschädigung der betroffenen Immobilienbesitzer durch die Investoren gefordert.

In Friedewald wird der Werteverlust nach einer drohenden Realisierung der Windparks Roteberg, Gaißhecke und Waltersberg genauso spürbar sein. 

 

Gewinner 

Es gibt aber auch vermeintliche Gewinner, die neben den Investoren am Bau von Windparks kräftig verdienen: Grundstückseigentümer, die durch den Verkauf ihrer Flurstücke einen deutlich höheren Ertrag erzielen können. Zum Beispiel dann, wenn das Grundstück für die Zuwegung und Erreichbarkeit der einzelnen Windradstandorte von Bedeutung ist. Bei solchen Grundstücken schnellt der Quadratmeterpreis - je nach Wichtigkeit und Verhandlungsgeschick - ganz schnell mal in solche Höhen, in denen man, das Eurozeichen vor Augen, ganz schnell mal schwach wird. Eine ganz menschliche Reaktion, denn unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen wird so manchem der warme Geldregen sehr gelegen kommen.  Beachten Sie auch die nachfolgende Kartenskizze am Ende. 

Doch wie schnell wird der Segen zu einem Fluch, wenn nicht bedacht wird, dass mit dem Verkauf auch ein Stück Heimat veräußert wird, und zwar nicht nur seine eigene, sondern auch die der unmittelbaren Nachbarn und Mitmenschen.

 

 

Weiterführende Informationen zum Thema:

Einfluss auf Verkehrswert
Informatives von Prof. Dr. Jürgen Hasse, Johann Wolfgang Goethe-Universität

 

 

Vorschau - Infoletter 

In den kommenden Tagen gehen wir im Infoletter noch näher auf die Entwertung von Grundstücken und Häusern in der Nähe von Windkraftanlagen ein. Diese Entwertung kann man mit Enteignung vergleichen.

Auch greifen wir die Trassenführung auf und erläutern Details des oben abgebildeten Planes (mögliche) Gewinner und Verlierer der Windkraftanlagen am Roteberg.

Bleiben Sie neugierig!!! 

   

 

29.5.2014

Beitrittserklärungen zum Verein sind online

http://www.friedewalder.info/BI-Friedewald-e.V./Mitgliedschaft   

 

   

26.5.2014

Beitrittserklärungen zum Verein  

BI Friedewald e.V. sind fast fertig 

Nachdem nun sämtliche relvanten Informtionen wie Bankverbindung, Gläubiger-ID etc. vorliegen, steht eurem Beitritt zum Verein BI Friedewald e.v. nichts mehr im Wege.

In den kommenden Tagen werden die Beitrittserklärungen fertiggestellt sein und  auch auf der Homepage zum Download angeboten.  

Diese müssst ihr dann nur noch ausfüllen und an die BI zurückgeben.

 

 

25.5.2014

"Red Noah's Day" war ein voller Erfolg 

Viele Friedewalderinnen und Friedewalder machten sich am gestrigen Sonntag auf den Weg zur Festhalle, um die Solidarität zu bekunden und den kleinen Noah Dorsch  zu unterstützen.

Mehr findet ihr hier: http://www.friedewalder.info/Sonstige-Themen/News

 

 

05.05.2014

"Gewerbegebiet West wird konkret"  

Viele suggestive Fragen in Sachen Gewerbegebiet haben vor einigen Wochen für erheblichen Unmut und Verärgerung gesorgt. Warum? Vielleicht weil die Wahrheit vorweg genommen wurde?

Zumindest wird das Gewerbegebiet West scheinbar eiligst vorangetrieben und ein weiteres Stück Friedewalder Erfolgsgesichte geschrieben. Da die weitere Entwicklung nur im Einvernehmen mit der Bevölkerung vorangetrieben werden sollte (siehe: http://www.friedewalder.info/Sonstige-Themen/Gewerbegebiet ), sind die Anwohner/Einwohner nun am Zuge und gefordert. 

Die zu erwartende Belästigung kann momentan live erlebt/gehört/gefühlt werden: Der durch die zur Zeit stattfindenden Erdarbeiten/Erdanfuhren (hinter dem Erdwall) verursachte Lärm, übertönt sogar einen in Betrieb befindlichen - durchschnittlich lauten Rasenmäher - und das ca. 250 Meter entfernt! Aber die Arbeiten finden zur Zeit zum Glück nur von 6 Uhr morgens bis ca. 18 Uhr abends statt - also zu den ganz normalen Zeiten, die eine Durchschnittsfamilie nicht stören sollten.

Ansonsten liebe Leute sind auch zukünftig keine Einschränkungen oder Belastungen zu erleben...

 

Warum in der überörtlichen Pressemitteilung in der HZ vom 30.04.2014 (http://www.hersfelder-zeitung.de/nachrichten/lokales/heringen/neubaugebiet-friedewald-3519650.html)  nur auf die Erweiterung/ Ausweisung des Neubaugebietes - nicht aber die ebenso zur Ausweisung stehende westliche Erweiterung des Gewerbegebietes hingewiesen wird, erschließt sich an dieser Stelle noch nicht.

Eine mögliche Antwort ist vielleicht die, dass eine Veröffentlichung nicht vorgeschrieben ist oder für vernachlässigbar erachtet wurde.  

Vielleicht war aber auch einfach kein Platz in der Zeitung?

 

Zur Aufklärung aller nicht ganz im Thema befindlichen Personen, wird zur Zeit die Veröffentlichung der im Newsletter Nr. 3 gestellten ungehörigen und suggestiven Fragen in Sachen Gewerbegebiet und die schriftliche Antwort und Reaktion hierauf durch den Gemeindevorstand überlegt.  

 

   

Vorstand gewählt! 

Der Verein "Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald" kurz  "BI Friedewald" genannt, ist seit dem 15.4.2014 gegründet und wird für kommenden zwei Jahre durch folgenden Vorstand geführt:

1. Vorsitzender

Marco Sell

Stellv. Vorsitzender

Friedhelm Schönewolf

Kassierer

Andreas Sedelmayr

Schriftführer

Sven Gröschler

Beisitzer

Sascha Sandow

Beisitzer

Hartmut Schaub

Beisitzer

Thorsten Sindel

 Weitere Informationen zur Versammlung folgen.

 

 

 

Gründungsversammlung 

Wie seit längerem angekündigt werden wir in dieser Woche die Gründung des Vereins "BI Friedewald" vollziehen.

Die Vorbereitungen und Planungen hierzu sind jetzt abgeschlossen, so dass die offizielle Gründungsversammlung terminiert wurde.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger und natürlich alle, die eine Mitgliedschaft anstreben, sind herzlich eingeladen, für

Dienstag, 15. 4. 2014, 20 Uhr

in das Hotel zum Löwen in Friedewald.

 

 

 

 

Flyer Unterschriftenaktion

1  

   

04.4.2014  

HEUTE und MORGEN

Große Unterschriftenaktion

 

 

 

21.3.2014   

Das ganze Dilemma etwas ausgeweitet.

Hier zeigt sich, dass etwas in diesem ganzen Verfahren fehlt:

Abstimmung zwischen den Kommunen. Mitbestimmung aller Betroffenen.

Die Energiewende ist grundsätzlich gut und gewollt, allerdings hapert es gewaltig in der Umsetzung! Oder sieht das jemand bei Betrachtung der Bilder anders?   

 

Dies ist ein Kartennausschnitt.

Für komplette Kartenansicht nutzt den darunter befindlichen Download.

 

Dieser Ausschnitt zeigt die unmittelbare Umgebung von Friedewald.

 

Die komplette Kartenansicht bei Interesse hier downloaden:

 

Dateidownload
Die Anlagen in der erweiterten Umgebung
Umgebung_neu.pdf [ 1.4 MB ]

 

19.3.2014

Informationsveranstaltung der BI brachte erschreckende Details

 

Wie Waschmaschinen neben dem Bett
Entmündigt, von der Politik im Stich gelassen und vor vollendete Tatsachen gestellt - so fühlte sich Sylke Müller-Althauser, als sie vor zwei Jahren 1000 Meter von ihrem Wohnhaus im Hunsrück entfernt 200 Meter hohe Windkraftanlagen vor die Nase gesetzt bekam. Die Informationen über das Bauvorhaben  in der Nachbargemeinde blieben an der Gemarkungsgrenze hängen. Sie gründete mit vier anderen Nachbarn eine Bürgerinitiative und ist mittlerweile im Vorstand des länderübergreifenden Bündnisses Energiewende für Mensch und Natur, dem inzwischen 9000 Mitglieder in 36 Bürgerinitiativen in Rheinland-Pfalz und im Saarland angehören. In dieser Funktion gab sie jetzt auf Einladung der Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald etwa 60 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern einen Einblick in die Arbeit der Bürgerinitiativen.

 

 

"Sie haben die Möglichkeit, Korrekturen vorzunehmen - die Anlagen stehen noch nicht", machte sie den Anwesenden Mut. Wichtig sei dabei sich zu vernetzen, Informationen zu sammeln, diese auch einzufordern und für Transparenz und Öffentlichkeit zu sorgen. Der Kampf um das Bahnbauprojekt Stuttgart 21 habe gezeigt, dass man die Bürger mitnehmen und beteiligen muss. "Die Menschen müssen wieder das Mandat für ihre Heimat bekommen", forderte sie denn auch die Abschaffung der privilegierten Bauvorhaben von Windkraftanlagen. Die privilegierten Baugenehmigungen nach den Bundesimmissionsschutzgesetz seien eine Katastrophe für die Menschen.

Und wie diese Katastrophe aussieht, das zeigte die Referentin eindrucksvoll an einigen Fotos aus ihrer Heimat. 200 Windräder drehen sich im Hunsrück, Sylke Müller-Althausers Wohnhaus ist inzwischen von 16 Windrädern umzingelt:"Bei ungünstigen Windverhältnissen können wir nicht mehr in unserem Haus übernachten, dann gehen wir zu Freunden oder ins Hotel. Es ist, als laufe die Waschmaschine die ganze Nacht direkt neben dem Bett", berichtete Sylke Müller-Althauser. Das mache auf Dauer einfach krank.  

 

Schneisen, breit wie Autobahnen, wurden als Zuwegungen  in den Wald geschlagen. Über 1000 LKW-Fahrten waren nötig, um die Baumaterialien für eine einzige Windkraftanlage zu transportieren. Die Folgen für Flora und Fauna ließen nicht lange auf sich warten, Fledermäuse, Wildkatzen und Luchse, die man in diesem Teil des Hunsrücks antreffen konnte, wurden nach dem Bau der Windräder nicht mehr gesichtet. Doch nicht minder schwer waren die Folgen für den Menschen in derRegion: Ganze Dörfer seien entfremdet, innerlich zerrissen und gespalten, in die große Masse der Kritiker und die wenigen, die davon profitieren - und durch Pachteinnahmen ihre Privatkassen aufzubessern und Haushaltsdefizite zu mindern versuchen. Mittlerweile kämen auch Besuchergruppen, um sich dieses Ausmaß derK atastrophe zu verdeutlichen: "Die Dimensionen, die diese 200 Meter hohen Windkraftanlagen haben, sind nur schwer nachzuvollziehen, wenn man sie nicht selbst gesehen hat" erläuterte sie. Dennoch hält die Referentin aus dem Hunsrück die Energiewende für alternativlos: "Es ist allerdings die Frage, wie wir den Weg beschreiten. Das muss mit Mensch und Natur im Einklang gehen und auch Sinn machen. Allzu oft drehten sich Windräder an Standorten, an denen die Windhöffigkeit  eigentlich alles andereals rentabel ist", sagte Sylke Müller-Althauser unter dem Beifall der Zuhörer.